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EUR/TRY: Lira bleibt anfällig


29.06.2018
BNP Paribas

Paris (www.aktiencheck.de) - Von einer solchen Wachstumsrate können Industriestaaten und auch viele Schwellenländer nur träumen: Im ersten Quartal legte das BIP der Türkei laut dem Wirtschaftsministerium um beachtliche 7,4 Prozent zu, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".

Auch die in den zurückliegenden Monaten kräftig unter Druck geratene Türkische Lira (TRY) habe sich in den vergangenen Tagen wieder erholt. Zu erklären sei die Lira-Aufwertung wohl am ehesten mit der Wahl vom 24. Juni, bei der Recep Tayyip Erdogan als Präsident im Amt bestätigt worden sei und somit zumindest für politische Stabilität gesorgt sei.

Wie lange die Erholung der Lira anhalte, bleibe aber abzuwarten. Zum einen habe das Land weiterhin unter anderem mit einem hohen Leistungsbilanzdefizit und einer Inflation von über 10 Prozent zu kämpfen. Hinzu komme die Sorge, dass Präsident Erdogan - wie bereits im Wahlkampf angekündigt - mehr Einfluss auf die Geldpolitik nehmen könnte. Um den Lira-Verfall zu stoppen, habe die Notenbank seit Ende Mai den Leitzins in zwei Schritten um insgesamt 4,25 Prozentpunkte angehoben. Um das Wachstum weiterhin hoch zu halten, favorisiere Regierungschef Erdogan hingegen niedrigere Zinsen, trotz der viel zu hohen Inflation. Ob und inwieweit Erdogan die Notenbankpolitik beeinflussen werde, sei zwar ungewiss. Allerdings reiche diese Unsicherheit gepaart mit den weiteren wirtschaftlichen Herausforderungen aus, um eine nicht allzu optimistische Lira-Haltung zu begründen. (29.06.2018/ac/a/m)

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