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EUR/USD: Noch keine Trendwende erwartet


12.06.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Euro hat im Mai gegenüber dem US-Dollar von 1,20 auf 1,17 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) abgewertet, berichten die Analysten der DekaBank.

Im Zusammenhang mit den Turbulenzen um die italienische Regierungsbildung Ende Mai sei der EUR/-USD-Wechselkurs zeitweise auf 1,15 abgerutscht. Dies sei der niedrigste Stand seit November 2017 gewesen. Der Euro sei allerdings schon vor den Problemen in Italien unter Druck geraten. Die Europäische Zentralbank habe sich bei ihrem Zinsentscheid Ende April unerwartet bedeckt über den Ausstieg aus der ultra-lockeren Geldpolitik gehalten. Gleichzeitig hätten die US-Wirtschaftsdaten den Weg für eine weitere US-Leitzinsanhebung im Juni freigemacht. So sei die Arbeitslosenquote in den USA auf den niedrigsten Stand seit den Sechzigerjahren gefallen. Die erwartete US-Leitzinserhöhung im Juni dürfte nicht die letzte in diesem Jahr gewesen sein.

EUR/USD sei in der Berichtsperiode weiter unter Druck gekommen, mit einem vorläufigen Tief zum Wochenschluss von 1,1650. Der aktuell volatile Handel unterhalb von 1,1840 würden die Aussichten für den EUR weiter trüb erscheinen lassen. Die nächste Unterstützung bei 1,1560 sei noch nicht vollständig außer Sichtweite und erst Wochenschlusskurse über 1,2090 würden das Euro-Bild nachhaltig verbessern.

Für den Euro erwarten die Analysten der DekaBank mit Blick auf die fundamentalen Faktoren gegenüber dem US-Dollar über die nächsten Monate noch keine Trendwende. Sie würden mit einer weiterhin hohen Zinsdifferenz zwischen US-Treasuries und deutschen Bundesanleihen rechnen. Der US-Zinsvorsprung dürfte sich bei kurz- und mittelfristigen Staatsanleihen ausweiten und bei langfristigen Staatsanleihen überdurchschnittlich groß bleiben. Zudem seien die Wachstumsaussichten für die US-Wirtschaft günstiger als für Euroland. Grundsätzlich stützend für den Euro sei dagegen die von den Analysten prognostizierte Verfestigung des Aufschwungs in Euroland. In den USA habe die Notenbank 2015 das Anleihekaufprogramm beendet. Die US-Leitzinswende sei im Dezember 2015 erfolgt, während die Europäische Zentralbank frühestens 2019 die erste Leitzinserhöhung beim Einlagensatz vornehmen werde. Entsprechend werde die Geldpolitik den Euro zunächst noch tendenziell belasten. (Ausgabe 06/2018 - Juni/Juli) (12.06.2018/ac/a/m)

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