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Umfeld grundsätzlich positiv für den US-Dollar


06.06.2018
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Giuseppe Conte wird nun doch noch die Rolle des Regierungschefs in Rom übernehmen, so die Analysten der NORD LB.

Nach einigem Hin und Her und einer Anpassung an der Ministerliste der neuen Regierung bekomme der Jurist nun also doch noch die Chance auf eine Karriere in der Politik. Diese Nachricht habe dem Euro in Verbindung mit einigen eher vorsichtigen Äußerungen Contes zuletzt wieder etwas helfen können. Lega und 5-Sterne-Bewegung würden nach Auffassung der Analysten der NORD LB aber noch für Volatilität am Devisenmarkt sorgen. Die Politik in Italien müsse vom FX-Segment also wohl auch weiterhin ganz genau im Auge behalten werden.

Daneben habe auch die Geldpolitik der US-Zentralbank eine hohe Bedeutung. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten habe zuletzt wieder Kraft geschöpft. Die jüngst gemeldeten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt seien erfreulich gewesen. Die Arbeitslosenquote sei im Mai auf nur noch 3,8% gefallen. Das Lohnwachstum habe immerhin bei 0,3% M/M gelegen. Zudem hätten beide ISM Einkaufsmanagerindices sich gestärkt präsentieren können. Damit werde im zweiten Quartal ein regerechter Wachstumsschock im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angezeigt. Die Preiskomponenten beider nationaler Einkaufsmanagerindices würden zudem beschleunigt zulegende Einkaufspreise bei den befragten Firmen anzeigen. Die geldpolitische Bedeutung dieser Entwicklungen dürfe zwar wohl nicht überbewertet werden, es sei allerdings schon auffällig, dass sich das Inflationsumfeld in den USA zu wandeln scheine. Die Erwartungshaltung der Wirtschaftssubjekte deute immer stärker in Richtung eines steigenden makroökonomischen Preisniveaus. Folglich bleibe die Notenbank in Washington also unter Handlungsdruck. Dieses Umfeld sei zwar grundsätzlich positiv für den US-Dollar, allerdings preise der Devisenmarkt wohl schon eine Menge an Aktivität der Notenbank der USA ein. In jedem Fall werde das FX-Segment die aktuellen Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten im Auge sehr genau behalten müssen. (06.06.2018/ac/a/m)

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