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EUR/USD: Rückzieher überzeugt nicht


18.05.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Dass es gestern den an seiner Handelsspanne gemessenen ruhigsten Tag des Euro seit zwei Wochen gab, mag der Tatsache geschuldet sein, dass keine wichtigen ökonomischen Daten veröffentlicht wurden, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Allerdings habe zunächst noch das Ansinnen der möglichen neuen Koalition von Lega Nord und Fünf-Sterne-Partei in Italien im Raum gestanden, die von der EZB einen Schuldenerlass gefordert habe. Dieses 250 Milliarden Euro schwere Abschreibungsbegehren, das am Mittwoch noch für erhebliche Unruhe gesorgt habe, sei am gestrigen Mittag nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg nicht länger Bestandteil der Koalitionsvereinbarung gewesen.

Doch der Euro, der seit Wochenbeginn zeitweise fast bis zu 2 Prozent an Wert verloren habe, habe von dieser Meldung nicht profitieren können. Genauso wenig wie von der Meldung, angeblich finde sich in dem Koalitionsprogramm überhaupt keine Aussage mehr zur Euro-Mitgliedschaft Italiens. Gut möglich, dass sich die Investoren angesichts der kaum vorstellbaren Finanzierung dieser Vorhaben skeptisch und abwartend verhalten hätten. Abgesehen davon, dass die beiden Parteien zum europäischen Handelsschluss noch keinen Premierminister nominiert hätten, dürfte die Verwirklichung der wichtigsten Wahlversprechen teuer werden. Schätzungsweise würden alleine die Einführung einer Einheitssteuer für Personen und Unternehmen von 15 Prozent, die Revision der Pensionsreform und das bedingungslose Grundeinkommen mehr als 100 Milliarden Euro kosten.

Dass sich der Euro zumindest kurzfristig in einer schwierigen Situation befinde, belege auch eine Umfrage unter globalen Fondsmanagern, die die Gemeinschaftswährung per 10. Mai gegenüber anderen Anlageklassen zwar nicht in einer Spitzenposition, aber dennoch deutlich übergewichtet gezeigt habe. So gesehen könne man froh sein, dass der Euro trotz des gestern überraschend stark ausgefallenen US Philly-FED-Index kein neues Jahrestief markiert habe. Dass das US-Wachstum im zweiten Quartal robust ausfallen könnte, zeige überdies die jüngste Wachstumsprognose der FED von Atlanta (GDPNow), die von 4,1 Prozent (16. Mai) ausgehe. Bemerkenswert: Dieses normalerweise volatile Barometer oszilliere seit der ersten Schätzung (30. April) mit ganz enger Amplitude um die 4-Prozent-Marke. Auch von der Seite her also kein Wunder, dass der kurzfristige Trend des Euro nun zwischen 1,2030/35 und 1,1680 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) verlaufe. (18.05.2018/ac/a/m)

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