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EUR/CHF: Frühere Obergrenze von 1,20 zeitweise durchbrochen


16.05.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Schweizer Franken hat weiter gegenüber dem Euro nachgegeben und in der zweiten Aprilhälfte zeitweise die frühere Obergrenze von 1,20 EUR/CHF durchbrochen, so die Analysten der DekaBank.

Die anhaltend expansive Haltung der Schweizerischen Nationalbank und die Sorgen um das bevorstehende Referendum zur Vollgeldinitiative könnten dabei den Franken unter Druck gesetzt haben. Geopolitische Spannungen hätten sich als Gegenpol nicht durchsetzen können. Die Zentralbank dürfte sich angesichts der Sorgen um die Frankenstärke über die Entwicklungen freuen, helfe doch die schwächere Währung auch die seit Jahren sehr niedrige Inflation wiederzubeleben. Ob der bislang nur kurze Ausflug über die 1,20 EUR/CHF-Marke für eine wesentliche Entschärfung der SNB-Rhetorik ausreiche, dürfe bezweifelt werden, aber eine positive Äußerung sei durchaus zu erwarten.

Charttechnik: EUR/CHF sei an der 1,20er Marke gescheitert. Die dynamische Erholung des Euro Kurses gegenüber dem Franken habe bei der wichtigen Marke von 1,2000 zunächst einmal einen Dämpfer erhalten. 1,1835 und 1,1740 würden die ersten Unterstützungen bilden, bevor das Währungspaar wieder in neutralere Gefilde abrutschen könnte. Nach einer Phase der Konsolidierung, werde ein erneuter Test der 1,20er Marke nicht ausgeschlossen.

Perspektiven: Der Schweizer Franken habe seit Mitte 2017 gegenüber dem Euro deutlich an Stärke eingebüßt. Auf der einen Seite habe die Suche nach Sicherheit deutlich abgenommen, zum anderen mache die EZB erste Schritte, ihre lockere Geldpolitik zurückzufahren. Zwar dürfte der Franken auch 2018 noch überbewertet bleiben und die SNB von Überlegungen abhalten, die Zinsen anzuheben. Allerdings könnte die Zentralbank bei anhaltendem Abwertungstrend in diesem Jahr ihre Bereitschaft deutlich zurücknehmen, am Devisenmarkt zu intervenieren. Eine Abkühlung der weltwirtschaftlichen Dynamik sowie politische Risiken könnten aber immer wieder die Suche nach einem sicheren Hafen und damit die Nachfrage nach CHF befeuern. Dank politischer Neutralität und widerstandsfähiger Wirtschaft (solide Staatsfinanzen und Arbeitsmarkt, innovationsstarke Wirtschaft mit konkurrenzfähigen Produkten) werde die Schweiz auch in Zukunft bei erhöhter Unsicherheit insbesondere risikoscheue Anleger anziehen. (16.05.2018/ac/a/m)

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