Indizes
vom 16.08.18, 12:40
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 12.213
12.163
+49,93
+0,41 %
MDAX 26.377
26.201
+176,39
+0,67 %
TecDAX 2.891
2.843
+48,12
+1,69 %
SDAX 12.131
12.073
+58,21
+0,48 %
X-DAX 12.202
12.168
+34,37
+0,28 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/JPY: Ausblick für Yen bleibt trübe


16.05.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Seit Anfang April ist der EUR/JPY-Wechselkurs von 132 bis auf 129 zurückgegangen, so die Analysten der DekaBank.

Die Abschwächung des Euro sei begleitet worden von Verschlechterungen bei Konjunkturdaten aus Euroland. Dies betreffe das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal und wichtige Stimmungsindikatoren. Hingegen sei der Yen durch die japanischen Wirtschaftsdaten gestützt worden. Die Inflationsrate habe im März wie erwartet bei 1,1% gelegen und die Arbeitslosenquote habe auf einem Stand von 2,5% verharrt. Damit bleibe die Lage am japanischen Arbeitsmarkt hervorragend. Die Bank of Japan habe bei ihrem Zinsentscheid Ende April die geldpolitische Ausrichtung unverändert gelassen. Allerdings habe sie die Prognose, dass das Inflationsziel von 2% im Fiskaljahr 2019 erreicht werde, aus ihrer Erklärung zum Zinsentscheid gestrichen. Weder die EZB noch die BoJ schienen dem EUR/JPY-Wechselkurs derzeit einen nachhaltigen Trend geben zu können. Die Analysten der DekaBank würden mit einer Seitwärtsbewegung beim EUR/JPY-Wechselkurs über die nächsten Monate rechnen.

Charttechnik: EUR/JPY bewege sich volatil im Seitwärtshandel. 128,90 habe als Unterstützung erstmal halten können. Im Falle eines nachhaltigen Unterschreitens dieses
Niveaus und insbesondere der 127,60er Marke, wäre ein Test in Richtung 124,10 wahrscheinlich. In nördliche Richtung bilde 134,50 weiterhin den wichtigen Widerstand um in höhere Euro-Regionen vorstoßen zu können.

Perspektiven: Der Yen habe gegenüber dem Euro im Jahresverlauf 2017 an Wert verloren. Der Ausblick für die japanische Währung bleibe trübe. Eine nachhaltige Aufhellung der Wachstumsperspektiven sei nach wie vor nicht in Sicht. Denn Premierminister Abe zögere weiter, mit echten Strukturreformen den zentralen Bereich seiner "Abenomics" in Angriff zu nehmen. Die Notenbank sei mit ihrer expansiven Geldpolitik mittlerweile ein wesentlicher Anker der Volkswirtschaft. Je länger die Strukturreformen und die Schuldenkonsolidierung hinausgeschoben würden, desto größer werde die Abhängigkeit von der lockeren Geldpolitik und desto schwerer werde der Ausstieg aus diesem monetären Umfeld. Für eine nachhaltige Gesundung der Volkswirtschaft sei - neben Strukturreformen - eine Normalisierung der Geldpolitik unerlässlich. (16.05.2018/ac/a/m)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
Weitere Analysen & News mehr

Copyright 2018 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG