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EUR/USD: Gemeinschaftswährung schwächelt


07.05.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Gemeinschaftswährung schwächelt. Und das nicht erst seit Monatsbeginn, als die 1,20er Marke unterschritten wurde, sondern bereits seit Mitte April, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Dennoch habe bei vielen Finanzmarktkommentatoren erst das Verletzen besagter Schwelle Aufmerksamkeit erregt, obgleich das Niveau an sich keinen von Händlern besonders hervorgehobenen Wert dargestellt habe. Es sei also weniger das aktuelle Bewertungsniveau des Euro gegenüber dem US-Dollar, das den Markt beschäftige, sondern eher die Einschätzung der künftigen Inflations- und Wirtschafsaussichten Europas im Vergleich zu den Vereinigten Staaten. In diesem Wettbewerb habe Euroland in den vergangenen Wochen bereits einige Male den Kürzeren gezogen. Die ersten Akteure würden bereits ihren Pessimismus kundzutun beginnen und eine drohende Konjunkturabkühlung auf Europa zukommen sehen. Ein Szenario, das derzeit aber weder von der Europäischen Zentralbank besprochen werde, geschweige denn die EZB-Führung nervös mache.


In den USA würden Marktbeobachter hingegen dazu tendieren, von einem regelrechten Konjunkturboom zu sprechen. Manche würden angesichts guter Wirtschaftsdaten gar vor einer bevorstehenden Überhitzung warnen.

Entsprechend stark habe sich der Fokus am Freitag auf anstehende Konjunkturdaten gerichtet, deren Ergebnisse dann aber im Großen und Ganzen die zuvor beschriebene Situation widergespiegelt hätten. Eine leicht eingetrübte Unternehmensstimmung und schwächer als erhoffte Einzelhandelsumsätze in der Eurozone hätten soliden US-Arbeitsmarktdaten gegenübergestanden. Letztere seien den Erwartungen beim Stellenzuwachs und den Stundenlöhnen zwar ein wenig hinterhergehinkt, hätten dies aber mit der tiefsten Erwerbslosenquote (3,9 Prozent) seit Ende 2000 ausgeglichen. Dennoch hat die Deutsche Bank AG am Freitag ihre Wachstumsprognose für 2018 von 2,4 auf 2,1 Prozent nach unten angepasst.

Am Freitag sei der Euro auf sein Jahrestief gefallen, habe zum Handelsschluss aber gut die Hälfte seines Tagesverlusts wieder aufgeholt. Gemessen am präsentierten Datenreigen, hätte es für den Euro durchaus schlimmer kommen können. Dies sei aber auch schon das einzig Positive. Um eine Stabilisierung zu erreichen, gelte es weiterhin, den kurzfristigen Abwärtstrend, der zwischen 1,2210/15 und 1,1905/10 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) verlaufe, zu entrinnen. (07.05.2018/ac/a/m)


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