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EUR/USD (Wochenchart): Würfel gefallen: pro US-Dollar - Chartanalyse


02.05.2018
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - In den letzten Wochen und Monaten hat das an dieser Stelle vielfach beschriebene Widerstandsbündel bei 1,25 USD den Euro im Vergleich zum US-Dollar ausgebremst, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Selbst die sich anschließende Tradingrange mit der unteren Begrenzung bei rund 1,2150 USD habe die Einheitswährung nun preisgeben müssen. Der beschriebene Ausbruch wiege besonders schwer, da er durch ein "bearish engulfing" auf Monatsbasis sowie durch diverse Indikatoren bestätigt werde. Hervorheben möchten die Analysten in diesem Zusammenhang das jüngste Ausstiegssignal seitens des MACD bzw. die Toppbildung im Verlauf des RSI. Zuvor hätten beide Indikatoren bereits negative Divergenzen ausgeprägt. Dazu würden die aktuellen CoT-Daten passen: Das Ausmaß spekulativer EUR-Longpositionen habe aktuell von einem historischen Hochstand korrigiert - und die Datenreihe gehe immerhin bis in die 1990er-Jahre zurück. Per Saldo sollte der Euro in den nächsten Wochen einen schweren Stand haben. Rein rechnerisch ergebe sich aus der Höhe der Schiebezone ein kalkulatorisches Abschlagspotenzial bis in den Bereich von rund 1,1750 USD. Von diesem Niveau aus sei es dann nicht mehr viel mehr als ein Wimpernschlag bis zu den alten Ausbruchsmarken bei rund 1,15 USD. (02.05.2018/ac/a/m)

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