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EUR/USD: Positionsbereinigung oder Trendwende?


25.04.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Auch wenn der jüngste Aufwärtsimpuls des US-Dollars gestern eine kleine Pause einlegte, fragten sich viele Akteure, ob es sich während der vergangenen fünf Handelstage nur um eine sogenannte Shortsqueeze oder gar eine beginnende Umkehr des seit Anfang 2017 vorherrschenden Abwärtstrends gehandelt hat, so die Analysten der Deutschen Bank im Kommentar zum EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275).

Für die erste Annahme würden zumindest die Berechnungen der CFTC sprechen, wonach die Halter von Shortpositionen in US-Dollar an der Chicagoer Futures-Börse vor zwei Wochen bereits den höchsten Stand seit August 2011 erreicht hätten. Und am vergangenen Dienstag sei auf der anderen Seite für Euro-Long-Positionen in Futures sogar ein Rekordstand vermeldet worden. Auch wenn diese Positionen nicht unbedingt für den Gesamtmarkt repräsentativ sein müssten, würden sie doch eine gewisse Tendenz zeigen. Denn an besagtem 17. April habe der Euro das letzte Mal über die 1,24er Marke gelugt, bevor es dann bis heute abwärts gegangen sei.

Auch eine Umfrage unter internationalen Fondsmanagern habe in der vergangenen Woche zutage gebracht, dass per 12. April Dollar-Shortpositionen Rang zwei auf der Beliebtheitsskala der Vermögensverwalter eingenommen hätten. Es sei also durchaus möglich, dass zumindest ein Teil der Euro-Abwärtsbewegung auf die Glattstellungen solcher Positionen zurückgehe. Dafür spreche übrigens auch die gute Erklärbarkeit des jüngsten Euro-Rückgangs. Sei es, dass man sich von der Sitzung der EZB am Donnerstag keine neuen Erkenntnisse verspreche oder die gestiegene Zinsdifferenz zwischen Dollar und Euro - es handle sich bei den zweijährigen Anleihen mit rund 3 Prozent um den größten Abstand seit fast 30 Jahren - als Begründung nehme.

Unterdessen scheine sich bei den Händlern eine Theorie am ehesten durchzusetzen. Zumindest würden die vorgestern publizierten Einkaufsmanagerindices mit hoher Wahrscheinlichkeit eher eine Delle im Wachstumstrend der Eurozone als eine Trendwende vermuten lassen. Zwar habe der gestern veröffentlichte ifo-Geschäftsklimaindex vor allem hinsichtlich der Konjunkturerwartungen leicht enttäuscht. Indes: Dessen Berechnungsbasis sei bei der jüngsten Erhebung geändert worden, wobei die Zeitreihe ohnehin nach unten habe korrigiert werden müssen. Auf der anderen Seite habe es für den Dollar wiederum bei den Neubauverkäufen und beim Verbrauchervertrauen positive Kurseinflüsse gegeben. Solange sich der Euro jedenfalls in seiner Konsolidierungszone zwischen 1,2155/65 und 1,2555 und auch oberhalb von 1,2070 bewege, sollte die Diskussion über eine mögliche Trendwende jedenfalls vorerst aufgeschoben werden. (25.04.2018/ac/a/m)

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