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EUR/USD: Der plötzliche Dollar-Aufschwung


24.04.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Man konnte es förmlich spüren, wie Euro-Optimisten anlässlich des dritten ausgesprochen schwachen Handelstages hintereinander und dem niedrigsten Kursniveau seit dem 1. März ins Grübeln kamen, so die Analysten der Deutschen Bank im Kommentar zum EUR/USD (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275).

Hätten in den Wochen zuvor diverse Anläufe an der Oberseite immer wieder relativ schnell ihr Ende gefunden, habe sich die Wahrnehmung vieler Akteure erst unlängst deutlich verändert. Fast schon ein wenig eingeschläfert durch die anhaltende Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen, sei vielen entgangen gewesen, dass der Euro - oder besser gesagt, der US-Dollar - fundamental gedacht schon längst auf die veränderten Rahmenbedingungen an der Zinsfront hätte reagieren müssen. Bereits seit einiger Zeit hätten sich die Analysten gewundert, wie wenig der Greenback vom steigenden Zinsdifferenzial gerade gegenüber dem Euro habe profitieren können.

Tatsächlich habe sich der Wahrnehmungsfokus vieler Akteure vom drohenden Handelskrieg zwischen den USA und China schlagartig verschoben. Der Noch-Chef der FED von San Francisco und designierte Nachfolger für den bedeutenden Chefsessel der FED von New York, John Williams, habe in einem Interview sogar geäußert, man könne noch nicht sagen, ob (überhaupt) das Risiko eines Handelskrieges ernsthaft bestehe. Um im gleichen Zuge seine ohnehin falkenhafte Einstellung und den Glauben an fortgesetzte Zinserhöhungen zu zementieren.

Nun sei es nicht das erste Mal, dass sich die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen der angeblich psychologisch so wichtigen Marke von 3 Prozent nähere. Zumal sich auch die Renditen der Bundesanleihen während der vergangenen Tage deutlich befestigt hätten. Aber eine "runde" Zahl wie die 3-Prozent-Marke verstärke das neue Pro-Dollar Sentiment. Und die ökonomischen Daten von gestern hätten das Ihrige dazu getan. So seien die Einkaufsmanagerindices (PMIs) in den USA sowohl für die verarbeitende Industrie als auch für die Dienstleister sowieso solide ausgefallen. Aber für die Eurozone? Da habe beim PMI (Composite) schon ein zum Vormonat nur unveränderter Wert genügt, um die Meinung derjenigen zu bestätigen, die EZB werde derzeit keinen Aktionismus bei der Entscheidung über die Beendigung der Anleihekäufe an den Tag legen. Auch wenn sich der Euro nun der Untergrenze seiner Konsolidierung zwischen 1,2155 und 1,2555 gefährlich nähere, würde jedoch selbst bei einem Ausbruch an der Unterseite das Risiko einer stärkeren abwärts gerichteten Trendbewegung erst unterhalb von 1,2070 deutlich erhöht. (24.04.2018/ac/a/m)

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