Indizes
vom 18.10.18, 13:00
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 11.750
11.715
+34,92
+0,30 %
MDAX 24.572
24.414
+158,20
+0,65 %
TecDAX 2.694
2.687
+7,48
+0,28 %
SDAX 11.247
11.194
+52,85
+0,47 %
X-DAX 11.697
11.750
-53,27
-0,45 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/USD: Eurozone am Wachstumsgipfel?


23.04.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Wahrscheinlich sollte es sich nur dramatisch anhören, als das "Wall Street Journal" am vergangenen Freitag in einem seiner Beiträge titelte, einzelne Spitzenvertreter der EZB hätten unterschiedliche Sichtweisen zur Wirtschaft der Eurozone, so die Analysten der Deutschen Bank im Kommentar zum EUR/USD (ISIN: EU0009652759/ WKN: 965275).

Gemeint seien damit insbesondere EZB-Präsident Mario Draghi und Bundesbankpräsident Jens Weidmann gewesen, die sich am selben Tag zu diesem Thema geäußert hätten. Während Draghi die Betonung auf mögliche Risiken gelegt habe, da der derzeitige Wachstumszyklus in der Eurozone womöglich bereits seinen Gipfel hinter sich hätte, habe Jens Weidmann ein derartiges Szenario herunter gespielt. Zwar gäbe es für das erste Quartal 2018 Anzeichen einer Wachstumsverlangsamung in Deutschland, aber von einem Wendepunkt habe der Bundesbankpräsident nichts wissen wollen.

Indes: Letztlich handle es sich um keine neuen Standpunkte der geldpolitischen Taube Draghi und des Falken Weidmann. Um herauszufinden, wie die Befindlichkeiten im EZB-Rat seien, gebe es ja "glücklicherweise" immer wieder so genannte, mit dem Sachverhalt bestens vertraute offizielle EZB-Quellen, die naturgemäß nicht genannt werden möchten. Und demgemäß (vgl. Bloomberg) könnten sich die EZB-Entscheider womöglich sogar bis zu ihrem Treffen im Juli -zuvor sei man eigentlich diesbezüglich von der Juni-Sitzung ausgegangen - Zeit nehmen, um über die Beendigung des Anleihekaufprogramms zu befinden. Über eine Leitzinsstrategie sei formal gar nicht erst gesprochen worden. Mit anderen Worten: Anhänger einer strafferen Geldpolitik müssten sich gedulden, und dem Euro werde gleichzeitig ein bullishes Argument genommen. Immerhin werde am kommenden Donnerstag eine EZB-Sitzung stattfinden.

Aber auch von FED-Vertretern sei viel zu vernehmen gewesen. Das einzig bemerkenswerte Statement sei von Lael Brainard gekommen, die eigentlich eher als geldpolitische Taube unterwegs sei. Die Äußerung der FED-Direktorin im TV-Sender CNBC, der ökonomische Ausblick stünde im Einklang mit einer schrittweisen Erhöhung der FED-Funds-Rate (Leitzins) habe nicht nur für einen weiteren Anstieg der Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen (2,958 Prozent) auf den höchsten Stand seit Januar 2014 gesorgt. Zum Ende der Woche habe sich auch der Dollar gegenüber dem Euro deutlich durchsetzen können. Letzterer sei nämlich im Rahmen seiner Konsolidierung zwischen 1,2155 und 1,2555 auf den niedrigsten Stand seit zwei Wochen gefallen. (23.04.2018/ac/a/m)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
Weitere Analysen & News mehr
17.10.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Schlechte und gute Neuverschuldung
16.10.2018, Raiffeisen Bank International AG
EUR/USD: Fortgang der Brexit-Verhandlungen im Fokus
16.10.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Verschleierte Botschaften und leichtes Säbelrasseln
16.10.2018, DekaBank
EUR/USD: Noch keine Trendwende für den Euro in Sicht
16.10.2018, Oberbank
Seitwärtsbewegung bei EUR/USD erwartet

Copyright 2018 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG