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Russischer Rubel unter Druck


08.04.2021
Oberbank

Linz (www.forexcheck.de) - Die zunehmenden Spannungen in der Ostukraine belasten den Russischen Rubel (RUB), so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Konflikte zwischen der Ukraine und den zwei separatistischen Volksrepubliken in der Donbass-Region würden wieder zunehmen. Russland habe Truppen in die Grenzregion verlegt. Auch die Inhaftierung des Regimekritikers Alexej Nawalny belaste die Beziehung zum Westen. Mögliche weitere Sanktionen gegenüber Russland könnten dem Russischen Rubel weiter zusetzen. Unterdessen kämpfe die Russische Nationalbank gegen die steigenden Preise. Im März habe die Inflation mit 5,8% einen neuen Höchststand erreicht. Auch die Kernrate verharre konstant über 5,00%.

Folglich habe die Russische Nationalbank im März die Leitzinsen um 0,25% auf 4,50% angehoben. Eine weitere Anhebung um 0,50% könnte bald folgen, um die Schwäche des Russischen Rubel etwas abzufedern. EUR/RUB (ISIN EU0001458346/ WKN 145834) sei gestern an 92,60 gescheitert. Der Widerstand betrage 93,30. Ein Rücksetzer bis 90,00 scheine möglich. (08.04.2021/fx/a/t)

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