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EUR in USD: Der ifo-Geschäftsklimaindex kann dem Euro helfen


22.02.2021
Nord LB

Hannover (www.forexcheck.de) - Zum Start der neuen Handelswoche können die aktuellen Konjunkturdaten aus Deutschland dem Euro helfen, so die Analysten der Nord LB.

In der Tat hätten die Zahlen zum ifo-Geschäftsklimaindex das FX-Segment positiv überrascht - was auf den ersten Blick vor allem für die Erwartungskomponente gelte. Diese sei im Berichtsmonat Februar auf immerhin 94,2 Punkte gestiegen. Trotz des verlängerten Lockdowns habe sich aber auch die Lagebeurteilung leicht verbessern können. Ganz offensichtlich profitiere vor allem die deutsche Industrie von dem global verbesserten Geschäftsumfeld. Das ifo-Geschäftsklima habe mit diesen Impulsen auf 92,4 Punkte zugelegt, was den Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar wieder über die psychologisch wichtige Marke von 1,21 USD pro EUR habe steigen lassen. Damit sei nun die 38-Tage-Linie wieder ins Blickfeld gerückt.


Ganz grundsätzlich bleibe nun aber wohl vor allem der US-Rentenmarkt im Fokus des FX-Segments. Da sich die Rendite von US-Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren inzwischen oberhalb von 1,30% zu stabilisieren scheine, erhöhe sich für internationale Investoren die Attraktivität von in US-Dollar denominierten festverzinslichen Wertpapieren; natürlich spiele dieser Faktor für Wirtschaftssubjekte aus Euroland insbesondere dann eine Rolle, wenn diese Anleger zudem eher noch mit einer Bewegung des Wechselkurses zwischen Euro und US-Dollar in Richtung 1,20 USD pro EUR (oder darunter) rechnen würden - und das aktuelle Zinsumfeld gebe durchaus gute Gründe auf eine solche Erwartungshaltung.

Zwar habe John Williams von der New York FED jüngst in einem Presseinterview mit dem Sender CNBC betont, dass das Zinsniveau in den USA auch perspektivisch niedrig bleiben werde, relativ zu deutschen Staatsanleihen seien US-Papiere mit längerer Laufzeit aber jetzt schon fast dem High-Yield-Segment zuzuordnen. In jedem Fall werde der Devisenmarkt in dieser Woche genau auf Jerome Powells Worte zu achten haben.

Vor allem im Senate Banking Comittee seien nach Auffassung der Analysten kritische Fragen zur Inflationsentwicklung in den USA zu erwarten. Auch der Auftritt vor Mitgliedern des House of Representatives könnte aber natürlich für Newsflow sorgen. Wie immer stünden bei beiden Events vor allem die Q&A-Sessions im Fokus der Marktteilnehmer. Diese hätten immer ein ganz besonderes hohes Potenzial, wirklich neue und überraschende Informationen für die Finanzmärkte zu liefern. Vor allem der erste Auftritt Powells finde üblicherweise eine große Beachtung bei den Investoren.

Beim Wechselkurs zwischen US-Dollar und Yen sei die psychologische Marke von 106,00 JPY pro USD in den Fokus gerückt, nachdem die 200-Tage-Linie habe überboten werden können. Zum Start der neuen Handelswoche habe vor allem der schwächere Yen dem Nikkei etwas helfen können. Die Investoren würden offenkundig auf eine verbesserte preisliche Wettbewerbsfähigkeit der exportorientierten Unternehmen in Japan setzen. Steigende Aktienkurse seien dann wiederum belastend für die Low-Beta-Währung Yen - fast schon so etwas wie ein Teufelskreis! Am Freitag müssten zudem die zur Meldung anstehenden japanischen Wirtschaftsdaten vom FX-Segment mit zumindest einem Auge beobachtet werden. (22.02.2021/fx/a/t)



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