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EUR/USD: Weiterer Kursanstieg?


11.09.2020
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Das Währungspaar EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) befindet sich aktuell in einer kurzfristigen Seitwärtsbewegung, aber übergeordnet in einem Aufwärtstrend, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Per Ende Juli habe sich die Aufwärtsgeschwindigkeit etwas abgeflacht und EUR/USD sei in einen etwas flacheren steigenden Trendkanal eingelaufen. Dieser Trendkanal habe bisher weiterhin Geltung, aktuell notiere das Cross an der unteren Begrenzung dieses Trendkanals. Abwärtskorrekturen im EUR/USD seien bisher weitgehend im Bereich des 10er EMA ausgelaufen, daher habe der 10er EMA für den kurzfristigen Verlauf sowie als Signalgeber für eine neue Aufwärtsbewegung besondere Bedeutung. Tiefere Korrekturen dürften vom 50er EMA aufgefangen werden, der aktuell im Bereich von USD 1,1690 verlaufe. Unter dem 50er EMA wäre hingegen mit einem Kursrutsch bis zum 200er EMA bei USD 1,1320 zu rechnen.


Ausblick: Der Aufwärtstrend im EUR/USD sei weiterhin klar intakt. Allerdings sorge sich die EZB bereits über die Stärke des Euros. Möglicherweise würden hier Gegenmaßnahmen hinter den Kulissen ablaufen und das Währungspaar nach unten drücken.

Die Long-Szenarien: Solange EUR/USD den steigenden Trendkanal verteidigen könne, sei mit einem erneuten Hochlauf zu rechnen. Dabei dürften die Bullen dann erneut den Widerstandsbereich um USD 1,2000 ins Visier nehmen und dann weiter bis zur oberen Begrenzung des steigenden Trendkanals bei aktuell USD 1,2050 hochziehen. Mit einem Ausbruch aus dem steigenden Trendkanal nach oben sei aktuell aber eher nicht zu rechnen.

Die Short-Szenarien: EUR/USD zeige aktuell eine bearishe Kerze im Tageschart mit einem langen oberen Schatten und einem kleinen Kerzenkörper. Sollte sich die Schwäche im weiteren Verlauf fortsetzen, drohe dem Währungspaar ein Kursrutsch aus dem steigenden Trendkanal. Die nächste Verteidigungslinie der Bullen wäre dann der 50er EMA. Darunter dürften die Bären dann Kurs auf den 200er EMA nehmen und eine tiefe Korrektur einleiten. Aber erst unter dem 200er EMA würde sich die Lage für den EUR/USD auch langfristig wieder deutlich eintrüben. (11.09.2020/ac/a/m)



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