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EUR/CHF: Der Franken dürfte als sicherer Hafen noch länger gefragt sein


07.09.2020
DekaBank

Frankfurt (www.forexcheck.de) - Der EUR/CHF-Kurs (ISIN EU0009654078/ WKN 965407) bewegt sich seit Ende Juli knapp unterhalb von 1,08, so die Analysten der DekaBank.

Der Spielraum für weitere Anstiege sei begrenzt. Zwar würden die jüngsten Stimmungsindikatoren in Euroland und der Schweiz zunehmend wirtschaftliche Erholung signalisieren, nach dem Corona-bedingt starken Wirtschaftseinbruch im zweiten Quartal (-8,2% qoq in der Schweiz; -9,7% in Deutschland; -12,1% in Euroland). Dies sollte den Euro gegenüber dem Franken stärken. Allerdings werde die Erholung durch die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen in Europa, den unsicheren Ausgang der US-Präsidentschaftswahl im November sowie einen möglichen No-Deal-Brexit zum Jahresende gefährdet. Angesichts dieser vielen Risiken dürfte der Franken als sicherer-Hafen-Währung noch länger gefragt sein, bevor er infolge abnehmender Risiken seine Überbewertung gegenüber dem Euro abbauen könne.

EUR/CHF habe sich innerhalb der Handelsrange der letzten Wochen (1,0915 bis 1,0710) stabil seitwärts bewegen können. Der Unterton scheine weiterhin verhalten freundlich für den Euro. Insofern werde ein Test in Richtung 1,0915 nicht ausgeschlossen. Wochenschlusskurse unterhalb von 1,0700 würden das Risiko in Richtung 1,0590 erhöhen.

Der Schweizer Franken bleibe deutlich überwertet. Mit ihrer politischen Neutralität und der soliden Wirtschaft sei die Schweiz als sicherer Hafen stark gefragt. Dafür würden die anhaltenden geopolitischen Risiken sowie seit Jahresanfang auch die Corona-Krise sorgen. So habe sich der EUR/CHF-Kurs von seinem Höhenflug auf knapp 1,20 im Frühjahr 2018 mittlerweile deutlich nach unten entfernt. Im Prognosezeitraum würden die Analysten der DekaBank eine nur langsame Aufwertung des Euro gegenüber dem Franken erwarten. Dabei seien seitens der Geldpolitik keine Impulse zu erwarten. Angesichts niedriger Inflationserwartungen sei die ultra-lockere Geldpolitik sowohl in Euroland (negativer Einlagensatz und Wertpapierkäufe) als auch in der Schweiz (Negativzinspolitik und Devisenkäufe) auf Jahre angelegt. Allerdings dürfte eine erfolgreiche Bewältigung der Corona-Krise den Franken etwas schwächen (nachlassende Risikowahrnehmung und Erholung der Euroland-Konjunktur). (Ausgabe 9 vom September 2020) (07.09.2020/fx/a/t)

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