Indizes
vom 06.07.20, 11:46
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 12.714
12.528
+185,46
+1,48 %
MDAX 26.900
26.600
+299,88
+1,13 %
TecDAX 3.014
3.003
+10,39
+0,35 %
SDAX 11.958
11.821
+137,86
+1,17 %
X-DAX 12.775
12.584
+191,10
+1,52 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/USD: Kerzen machen Mut - Chartanalyse


29.05.2020
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.forexcheck.de) - Mit Blick auf den nahenden Monatsultimo erscheint die Analyse hoher Zeitebenen besonders sinnvoll, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Ein gutes Beispiel dieser Vorgehensweise stelle das Währungspaar EUR/USD dar, denn hier liefere der Monatschart aktuell einige interessante Erkenntnisse. Doch der Reihe nach: Zunächst befinde sich der Euro im Vergleich zum Greenback unverändert in einem intakten Abwärtstrendkanal. Doch das Märztief bei 1,0635 USD markiere möglicherweise einen wichtigen zyklischen Tiefpunkt. Einen Fingerzeig in diese Richtung würden die markanten Lunten der letzten vier Monate liefern. Das Lösen von den jeweiligen Monatstiefkursen signalisiere also, dass der Euro im Bereich der Marke von rund 1,07 USD gut unterstützt sei. Auf der Oberseite würden darüber hinaus die fast deckungsgleichen Hochs der letzten beiden Monatskerzen ins Auge fallen. Im Zusammenspiel mit den bereits erwähnten markanten Lunten entstünden mögliche "Hammer"-Umkehrmuster. Da ein nachhaltiger Spurt über die Marke von 1,1040 USD diese Kerzenformationen nach oben auflösen würde, entstehe im Erfolgsfall ein neues EUR-Kaufsignal.

Im Rahmen ihres analytischen Ansatzes würden die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt oftmals verschiedene Zeitebenen miteinander verknüpfen. Diese Herangehensweise sei auch beim Währungspaar EUR/USD sinnvoll. Anhand des langfristigen Monatscharts hätten die Analysten die Marke von 1,1040 USD als EUR-Buy-Trigger herausgearbeitet. Der Kursverlauf auf Tagesbasis unterstreiche die Bedeutung des angeführten Signalgebers. Schließlich sei dem Euro zum US-Dollar gestern die Rückeroberung der 200-Tage-Linie (akt. bei 1,1010 USD) sowie der Sprung über die Nackenlinie einer kleinen Bodenbildung (ebenfalls bei gut 1,10 USD) gelungen. Zwei unterschiedliche Zeitebenen würden also aktuell Rückenwind für die europäische Einheitswährung signalisieren. Aus der Höhe der unteren Umkehr ergebe sich ein rechnerisches Anschlusspotenzial von gut 2,5 US-Cents - ausreichend, um die nächste Widerstandszone aus diversen horizontalen Hürden bei rund 1,12 USD sowie einem Fibonacci-Bündel aus zwei unterschiedlichen Retracements (1,1165/1,1222 USD) ins Visier zu nehmen. Danach markiere das Märzhoch bei knapp 1,15 USD den Auftakt zu einer massiven Widerstandszone. Um die aktuelle Erholungsperspektive nicht zu verspielen, sollte der Euro nicht mehr unter das Schlüsselevel von 1,10 USD zurückfallen. (29.05.2020/fx/a/t)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
06.07.2020, Helaba
Euro: Wann ist die Konsolidierung beendet?
03.07.2020, Oberbank
EUR/USD: US-Arbeitsmarkt mit freundlichen Zahlen
03.07.2020, Helaba
Euro: Erhöhte Risikobereitschaft stützt (noch)
03.07.2020, UBS
EUR/USD: Dreieck im Fokus
02.07.2020, Helaba
Euro: Weiterhin in Konsolidierung

Copyright 2020 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG