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EUR/USD: Letzter US-Arbeitsmarktbericht nur die erste Spitze des Eisbergs


08.04.2020
Nord LB

Hannover (www.forexcheck.de) - Zum Abschluss der vergangenen Woche hatte der Devisenmarkt begonnen, etwas skeptischer auf den Euro zu blicken, so Dr. Tobias Basse und Bernd Krampen von der NORD/LB.

Zudem sei die Sicherheit des "Greenback" aufgrund der globalen Coronavirus-Krise gesucht worden. Daher sei die psychologisch wichtige Marke von 1,08 USD pro EUR wieder in den Fokus gerückt. Wirtschaftsdaten aus Nordamerika würden in diesem Kontext von hoher Relevanz für das FX-Segment bleiben. Der ISM PMI Manufacturing habe sich im Berichtsmonat März zwar mit 49,1 Punkten noch auf einem relativ hohen Niveau halten können, die Zahlen sollten aufgrund der Entwicklungen bei der Komponente "Lieferungen" allerdings mit großer Vorsicht interpretiert werden. Auch die Schwäche des Sub-Index "Aufträge" sollte im Auge behalten werden. Die aktuellen Zahlen zum ISM PMI Non-Manufacturing sollten ebenfalls als verzerrt angesehen werden. Der wichtige US-Stimmungsindikator habe sich im März immerhin oberhalb der Marke von 50 Punkten halten können. Diese Nachricht dürfte sich als Fehlsignal erweisen.

Etwas klarer sei die Lage dagegen bei den Jobs. Die Angaben zur Entwicklung am US-Arbeitsmarkt, die am Freitag über die Börsenticker gelaufen seien, würden mit Blick auf die Schwäche der Beschäftigungssituation in den USA allenfalls die Spitze des Eisbergs anzeigen. Es werde im April noch klarere Hinweise auf Belastungen geben. In der Tat dürfte die Arbeitslosenquote sehr zügig über die Marke von 6,0% steigen.

Diese Nachrichten hätten aber keinen spürbaren Druck auf den US-Dollar aufkommen las-sen. Der Devisenmarkt habe sich inzwischen an den Gedanken gewöhnt, dass sich die US-Wirtschaft aktuell in einer wirklich unerfreulichen Situation befinde und das 2. Quartal daher aus der Perspektive des FX-Segments ökonomisch betrachtet im Prinzip abgeschrieben werden könne. Eine marginal gestiegene Zuversicht angesichts leicht abflachender Kurven der Infiziertenzahlen habe den Euro kurzzeitig wieder über 1,09 USD steigen lassen. (Ausgabe 15 vom 08.04.2020) (08.04.2020/fx/a/t)

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