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Der Frankenschock feiert sein fünfjähriges "Jubiläum"


15.01.2020
Postbank Research

Bonn (www.forexcheck.de) - Heute jährt sich der "Frankenschock" zum fünften Mal, so die Analysten von Postbank Research.

Damals habe die schweizerische Nationalbank (SNB) aufgrund des geplanten Anleihekaufprogramms der EZB den Euro-Mindestkurs zum Franken aufgehoben, woraufhin die Schweizer Währung an einem Tag um 20 Prozent aufgewertet habe. Seither kämpfe die SNB mit einer starken Währung, die eine Belastung für die exportorientierte Wirtschaft darstelle. Zum Jahrestag sei die SNB erneut mit einem Anleihekaufprogramm im Euroraum konfrontiert. Die Lockerung der EZB-Geldpolitik im vergangenen Jahr habe den Franken gestärkt, der sich bereits seit Anfang 2018 in einem Aufwertungstrend befinde. Unsicherheiten wie die US-Wahl oder die Möglichkeit eines harten Brexits dürften auch 2020 für eine stabile Nachfrage nach sicheren Anlagen wie dem Franken führen. Devisenmarktinterventionen der SNB zur Schwächung des Franken könnten nach der diese Woche erfolgten Wiederaufnahme der Schweiz auf die US-Beobachtungsliste allerdings eine Einstufung als Währungsmanipulator nach sich ziehen. Auf dieser Liste würden sich aus Europa zudem Deutschland und Italien finden. Sollte sich die Aufwertung des Franken zum Euro in Richtung Parität fortsetzen, könnte der SNB jedoch keine andere Möglichkeit bleiben. (15.01.2020/fx/a/t)

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