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EUR/JPY: Yen-Bären in Lauerstellung


14.01.2020
BNP Paribas

Paris (www.forexcheck.de) - Das Prozedere läuft in der Regel stets nach dem gleichen Strickmuster ab: In stürmischen Börsenphasen steuern viele Anleger vorzugsweise einen sicheren Hafen an, wie beispielsweise Gold oder den Japanischen Yen, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".

Dass der Euro zum Yen in den ersten Handelstagen 2020 unter Druck geraten sei, überrasche somit nicht wirklich. Viel spannender sei aber die Beantwortung der Frage: Wie werde sich der Euro künftig zum Yen schlagen? Hier gebe es naturgemäß zwei Möglichkeiten. Sollte das globale Krisenlevel auf hohem Niveau verharren - beispielsweise weil die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China wider Erwarten an Fahrt gewinnen würden -, könnte der Yen im Vergleich zur europäischen Gemeinschaftswährung durchaus noch Luft nach oben haben.

Beruhige sich aber die globale (geo)-politische Lage, würden sichere Häfen wieder an Attraktivität verlieren, sprich: Dieses Szenario spreche für eine Aufwertung des Euro. Die möglichen Gründe: Die Bank of Japan habe die Geldschleusen noch weiter geöffnet als die EZB, die japanische Staatsverschuldung bewege sich mit rund 240 Prozent des BIPs auf Rekordniveau und die ohnehin nicht allzu dynamische Wirtschaft könnte aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung Anfang Oktober - wie bei der letzten Mehrwertsteuererhöhung in 2014 - zumindest kurzfristig in die Rezession schlittern. Kurzum: Die Aussichten für den Yen seien nicht allzu rosig. (Ausgabe vom 10.01.2020) (14.01.2020/fx/a/t)

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