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EUR/USD: Freundlicher Euro-Eindruck


13.06.2019
DekaBank

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Der Euro lag gegenüber dem US-Dollar Anfang Mai ebenso wie Anfang Juni bei 1,12 EUR/USD, berichten die Analysten der DekaBank.

Die Marke von 1,13 EUR/USD habe er im Mai nicht erreicht und im Monatstief sei er lediglich auf 1,11 EUR/USD gefallen. Es seien nicht die europäischen Nachrichten gewesen, die dem Euro in den vergangenen Wochen Stabilität verliehen hätten. Denn europäischer Konjunkturpessimismus und schwache Inflationszahlen hätten die Renditen spürbar fallen lassen. Die zehnjährigen Bundesanleihen hätten mit einer Rendite von -0,21% ein neues Allzeittief erreicht. In diesem Umfeld wäre eine deutliche Abwertung des Euro zu erwarten gewesen. Verhindert hätten dies die Impulse aus den USA. Angesichts verstärkter Leitzinssenkungserwartungen seien in den vergangenen vier Wochen die Renditen bei den zehnjährigen US-Staatanleihen von 2,54% bis auf 2,07% abgestürzt.

EUR/USD habe am Freitag, 07.06., einen wichtigen Anstieg über die 1,13er Marke vollziehen können. Wochenschlusskurse oberhalb von 1,1270 würden den positiven Euro-Eindruck verstärken. In diesem Fall werde eine Fortsetzung der Euro-Stabilisierung unterstellt. 1,1555, 1,1735 gefolgt von 1,1850 seien in diesem Fall die nächsten markanten Widerstände in nördliche Richtung. Schlusskurse unterhalb von 1,1100 würden den aktuell freundlichen Euro-Eindruck relativieren.

2018 sei ein schwieriges Jahr für den Euro gewesen. Aber mit seiner Rückkehr sei zu rechnen. Denn das Wachstumstempo in Euroland bleibe solide. Der Euroland-Arbeitsmarkt befinde sich im Bereich der Vollbeschäftigung. Darüber hinaus sei eine nachhaltige, wenngleich langsame Reflationierung im Gange. Der Euro dürfte daher weniger Gegenwind von der EZB bekommen, der sich mit der Zeit abschwächen sollte. Die starke Belastung des Euro gegenüber dem US-Dollar durch den Zinserhöhungskurs der US-Notenbank sei nahezu vollständig verschwunden. Denn die FED dürfte nur noch einen Zinsschritt machen und diesen erst 2020. Eine zinssteigernde Wirkung auf die US-Kapitalmarktzinsen, vor allem am langen Ende der Zinskurve bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen, sei kaum noch zu erwarten. Die große Unsicherheit um die Geldpolitik in den USA und in Euroland bleibe ein wichtiger Faktor für eine erhöhte Volatilität an den Devisenmärkten. (Ausgabe 06/2019) (13.06.2019/fx/a/t)

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