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EUR/USD (Wochenchart): Silberstreif für den Euro! Chartanalyse


11.06.2019
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der Euro hat im Vergleich zum US-Dollar auf Monatsbasis zuletzt zwei nahezu deckungsgleiche Monatstiefs (1,1110 vs. 1,1106 USD) ausgeprägt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Damit eröffne sich aus Sicht der europäischen Einheitswährung die Chance auf die Ausprägung eines "tweezer bottom". In den kürzerfristigen Zeitebenen im Tages- und Wochenbereich kämen der zuletzt mehrfach erfolgte Test der eingangs angeführten Verlaufstiefs sowie dynamische weiße Kerze der abgelaufenen Woche hinzu. Absolut bemerkenswert sei die derzeitige Indikatorenkonstellation: Der Abstand zwischen oberem und unterem Bollinger Band notiere weiter auf historisch niedrigen Niveaus - um genau zu sein, auf dem tiefsten Level des Jahrtausends. Dieses Phänomen begünstige schnelle, dynamische und nachhaltige Bewegungsimpulse! Dazu passe der MACD, welcher seit September 2018 nahezu flach verlaufe. Als Signalgeber für eine EUR-Erholung würden die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt deshalb einen Anstieg über die Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen (akt. bei 1,1340/1,1346 USD) definieren. Die beiden langfristigen Durchschnitte würden bestens mit der 50%-Korrektur des letzten Baisseimpulses seit Januar (1,1338 USD) harmonieren. Um die diskutierte Stabilisierung nicht zu gefährden, sollten die o. g. Tiefs bei gut 1,11 USD nicht mehr unterschritten werden. (11.06.2019/ac/a/m)

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