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EUR/USD: Euro schlägt sich wacker


17.05.2019
Hamburg Commercial Bank

Hamburg (www.forexcheck.de) - In den vergangenen Wochen hat sich der Kurs von EUR/USD per saldo nach unten orientiert, so die Analysten der Hamburg Commercial Bank.

Derzeit liege das Austauschverhältnis bei rund 1,12. Zu der Schwächung des Euro gegenüber dem US-Dollar häten die konjunkturellen Risiken der Eurozone, die Diskussion der EZB über weitere geldpolitische Lockerungsschritte sowie die Gefahr eines ungeordneten Brexit Ende März beigetragen.


Auffallend sei, dass sich der Euro angesichts der hohen globalen Unsicherheit - die Handelsgespräche zwischen den USA und China seien zuletzt ergebnislos abgebrochen worden - und der Risk-Off-Stimmung der Anleger recht wacker schlage. Der USD könne jedenfalls nicht so von der jetzigen Situation profitieren, wie das in früheren Zeiten der Fall gewesen wäre.

Die aktuellen Niveaus dürften noch bis zur Jahresmitte 2019 Bestand haben. In der zweiten Jahreshälfte werde sich der Devisenmarkt allerdings auf steigende EUR/USD-Kurse einstellen müssen. Zwar diskutiere die EZB wegen der bestehenden Konjunkturrisiken weitere geldpolitische Lockerungsschritte, doch nach Erachten der Analysten sollte es letztlich nicht dazu kommen, da die Konjunktur moderat wachse und die Instrumentenauswahl der EZB begrenzt sei. Dagegen habe die FED mehr Spielraum bei der Geldpolitik und so dürften in der zweiten Jahreshälfte im Zuge der weiteren konjunkturellen Abschwächung in den USA mit Blick auf 2020 Zinssenkungen ins Visier rücken.

Die derzeitigen Risikofaktoren Brexit und Handelskonflikt könnten zwar immer wieder kurzfristig Unterstützung für den US-Dollar bieten. Nichtsdestotrotz würden die Analysten per saldo höhere Niveaus für EUR/USD. Sie würden von einem Stand von 1,17 für EUR/USD zum Jahresende 2019 ausgehen. 2020 könnte das Austauschverhältnis sogar noch höher notieren und in Richtung 1,22 zum Jahresende tendieren. (Ausgabe vom 16.05.2019) (17.05.2019/fx/a/t)



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