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EUR/USD: Intakte Abwärtsspirale


12.04.2019
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Seit April 2018 befindet sich das Währungspaar EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) in einem übergeordneten Abwärtstrend, der sich mit dem Bruch der Unterstützung bei 1,155 USD verstetigte und an die zentrale Haltemarke bei 1,130 USD zurückführte, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Seit vergangenen August dominiere eine mittelfristige Seitwärtsbewegung, die auf der Unterseite regelmäßig neue Tiefs generiert und auf der Oberseite durch den Widerstand bei 1,155 USD eingegrenzt werde. Zuletzt sei EUR/USD auf ein neues Verlaufstief bei 1,117 USD eingebrochen und habe damit das letzte signifikante Tief bei 1,121 USD aus dem November 2018 unterschritten. Diesem Kursrutsch sei zwar eine dynamische Erholung gefolgt, welche allerdings an der Kurshürde bei 1,142 USD von den Bären gestoppt worden sei. Ende März sei der Wert nahtlos in einen weiteren Ausverkauf übergegangen und befinde sich aktuell wieder in der Nähe der Jahrestiefs.


Ausblick: Der Rückfall der letzten Tage habe bearishe Spuren hinterlassen. Selbst ein weiteres mittelfristiges Verkaufssignal sei jetzt möglich.

Die Short-Szenarien: Abgaben unter die 1,121 USD-Marke dürften jetzt zu einem Angriff auf das Verlaufstief bei 1,117 USD führen. Sollte die Marke unterschritten werden, müsste man sich auf einen rasanten Einbruch bis 1,106 USD und darunter bereits bis 1,095 USD einstellen. Auf diesem Niveau könnte allerdings eine Erholung folgen. Unterhalb von 1,095 USD dürfte sich der Abwärtstrend dagegen direkt bis 1,085 USD ausdehnen.

Die Long-Szenarien: Ein Anstieg über 1,130 USD würde den Wert zwar kurz aus der Gefahrenzone befördern, doch schon bei 1,135 USD hätten die Bären die Gelegenheit, eine weitere Verkaufswelle unter 1,117 USD zu starten. Nach wie vor wäre ohnehin erst ein nachhaltiger Ausbruch über 1,142 USD bullish zu werten und könnte zu einer Erholung bis 1,155 USD führen. (12.04.2019/ac/a/m)



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