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EUR/USD: Die zögerliche EZB hilft dem US-Dollar


15.03.2019
Nord LB

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Die recht "dovishen" Signale aus der EZB haben jüngst zuAbwertungstendenzen bei der Gemeinschaftswährung vom Main geführt, so die Analysten der NORD LB.

Im Rahmen dieser Bewegung sei sogar die psychologisch wichtige Marke von 1,1200 USD pro EUR für eine Weile unterboten worden. Die hochrangigen Offiziellen der EZB schienen sich Sorgen bezüglich vorhandener Konjunkturrisiken zu machen. Damit werde die Zinswende in Euroland vom FX-Segment nun als zumindest verschoben angesehen.

In den USA würden die über die Nachrichtenticker laufenden Wirtschaftsdaten momentan immerhin kein klar negatives Bild der ökonomischen Lage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zeichnen. Gelegentliche Lichtblicke - so etwa die erfreulichen Zahlen zum ISM PMI Non-Manufacturing - würden dem US-Dollar dann schon helfen. Die Angaben zur Entwicklung der Einzelhandelsumsätze im Januar seien dagegen nur auf den ersten Blick freundlich gewesen; die an den Dezember-Zahlen vorgenommenen signifikanten Abwärtsrevisionen würden jede optimistische Interpretationallerdings sehr nachhaltig relativieren. Bei den Februar-Zahlen zur US-Beschäftigungssituation habe sich dagegen ein genau umgekehrtes Bild gezeigt; die Angaben zum Personalaufbau der Unternehmen hätten nur auf den ersten Blick schwach gewirkt. Sondereffekte und die durch Revisionen nun sogar noch signifikantere Stärke im Januar würden - sozusagen auf den zweiten Blick - für eine differenziertere Interpretation sprechen. Der dritte Blick lasse dann positive Fakten (etwa das Lohnwachstum) in den Vordergrund rücken.

Folglich würden die Analysten der NORD LB die Daten in der Summe nicht als negativ ansehen. Die aktuellen Angaben könnten aus bestimmten Perspektiven betrachtet sogar eher für mehr Handlungsdruck bei der FED sprechen. Folglich scheine den Analysten der NORD LB der Devisenmarkt in 2019 zu wenig Aktivität beim FOMC zu erwarten. In Kombination mit einer zögerlichen EZB würden sie daher einen kurzfristig noch stärkeren US-Dollar sehen. (15.03.2019/fx/a/t)

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