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EUR/USD deutlich unter Druck


15.03.2019
Raiffeisen Bank International AG

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Im Zuge der EZB-Zinssitzung am 7. März kam der Euro zum Dollar deutlich unter Druck, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Die von EZB-Präsident Mario Draghi in Aussicht gestellte noch längere Nullzins- bzw. Negativzinsphase habe die Gemeinschaftswährung belastet und sie kurzzeitig unter EUR/USD 1,12 gedrückt. Seither habe der Euro aber wieder um rund 1 Cent zugelegt. Die jüngste Entscheidung der EZB habe keine Folgen für die Analysten-Erwartung für die Wechselkursentwicklung in den nächsten Monaten. Sie hätten schon zuvor damit gerechnet, dass sich die Renditedifferenz zwischen zweijährigen deutschen und amerikanischen Staatsanleihen in absehbarer Zeit nicht zugunsten des Euro entwickeln werde. Anderseits spreche die (erwartete) Entwicklung der beiden anderen Wechselkurstreiber - Risikoaufschlag italienischer Staatsanleihen und Risikoaversion an den Finanzmärkten - auch nicht für eine fortgesetzte Talfahrt des Euro.

Die Analysten würden daher unverändert davon ausgehen, dass sich EUR/USD in den nächsten Monaten weiter tendenziell in der unteren Hälfte einer Spanne zwischen 1,12 und 1,18 bewegen werde. (Ausgabe 5 vom 12.03.2019) (15.03.2019/fx/a/t)

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