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Vorsichtgere FED spricht nicht für den US-Dollar


07.01.2019
Nord LB

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Die US-Währung präsentiert sich am aktuellen Rand schwächer, so die Analysten der NORD LB.

Der Grund hierfür sei in den Aussichten bezüglich der weiteren Ausrichtung der Geldpolitik in Washington zu sehen. Äußerungen von FED-Offiziellen hätten jüngst in Richtung einer größeren Vorsicht der US-Notenbank gedeutet. Die jüngsten Zahlen zur Inflationsentwicklung in Euroland, die eher für den US-Dollar gesprochen hätten, hätten damit zunächst keine größere Rolle für den FX-Bereich gespielt.

Schwächere Zahlen zum ISM PMI Manufacturing hätten die Währung der USA dagegen zwischenzeitlich schon belastet. Zum Abschluss eines sehr erfreulichen Jahres habe dieser wichtige US-Stimmungsindikator im Berichtsmonat Dezember gewisse Einbußen hinnehmen müssen und notiere nun bei "nur" noch 54,1 Punkten. Die Befragungsteilnehmer aus der Industrie würden somit zwar auch weiterhin ein spürbares Anziehen der ökonomischen Aktivität im verarbeitenden Gewerbe der Vereinigten Staaten diagnostizieren, aber auch klare Anzeichen für Tendenzen hin zu einer Entschleunigung des Wachstums sehen. Diese Entwicklung müsse schon als negative Überraschung gewertet werden. Optimisten könnten nun aber immerhin festhalten, dass langsam ein gesunder Realismus bei den befragten Firmen einzukehren scheine.

Unerfreulich gewesen sei vor allem die Entwicklung der Auftragskomponente des ISM PMI Manufacturing. Diese habe sich nur noch sehr knapp oberhalb der Marke von 50 Punkten halten können. Die Order-Bücher der US-Industrieunternehmen würden sich am aktuellen Rand also eher schleppend füllen. Die aktuellen Entwicklungen bei diesem SubIndex hätten am Devisenmarkt schon gewisse Sorgenfalten ausgelöst. Es handele sich in der Tat um einen relevanten Hinweis, der weniger Dynamik beim US-Wachstum anzeigen könnte. Die aktuellen Zahlen zur Beschäftigungssituation in den USA hätten diese Sorgen im FX-Segment inzwischen aber schon wieder etwas zerstreuen können. Vor allem die erfreulichen vorläufigen Angaben zum Stellenaufbau im Dezember seien sehr positiv zu bewerten. In jedem Fall sollte der Devisenmarkt in dieser Woche mit ganz besonderem Interesse auf die Veröffentlichung der FOMC Minutes blicken. (07.01.2019/fx/a/t)

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