Indizes
vom 19.11.18, 20:25
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 11.245
11.341
-96,46
-0,85 %
MDAX 23.408
23.701
-293,20
-1,24 %
TecDAX 2.527
2.570
-42,83
-1,67 %
SDAX 10.422
10.568
-145,51
-1,38 %
X-DAX 11.210
11.371
-160,64
-1,41 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/USD: Eine Menge an negativen Meldungen zu italienischen Staatsfinanzen bereits eingepreist


24.10.2018
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Das FX-Segment blickt auch weiterhin mit gewissen Sorgen nach Rom, so die Analysten der NORD LB.

In der Tat würden die Vorgänge in Italien die internationalen Finanzmärkte ganz generell in Bewegung halten. Die Staatsanleihen des Landes hätten in der vergangenen Woche unter Druck gestanden. Die doch verunsicherten Anleger hätten höhere Risikoprämien gefordert. Die Kritik der EU-Kommission an den Haushaltsplänen in Italien habe den Euro in der vergangenen Woche in jedem Fall belastet; Brüssel sehe die von Rom gemachten Vorschläge zum Budget des Landes sehr kritisch und thematisieret in diesem Kontext Verstöße gegen die Regeln des Stabilitätspaktes. Der italienische Finanzminister Giovanni Tria habe am Montag fristgerecht auf die Kritik aus Brüssel geantwortet. Seiner Auffassung nach sei die geplante Defiziterhöhung unausweichlich, wenn auch nicht regelkonform. Tria habe in seiner Antwort auf die ökonomische und sozialpolitische Notenwendigkeit der geplanten fiskalpolitischen Maßnahmen seiner Regierung verwiesen. Zusätzliche Risiken würden dadurch seiner Auffassung nach nicht ausgelöst. Dies würden die Märkte offenkundig anders sehen. Insofern müssten die Entwicklungen in Rom und Brüssel sicherlich im Auge behalten werden. Im Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar dürfte aber schon eine Menge an negativen Meldungen zu den italienischen Staatsfinanzen eingepreist sein.

Bemerkenswert sei in diesem Kontext, dass die Renditen der festverzinslichen Wertpapiere des Landes direkt nach dem Ratingdowngrade durch Moody’s sogar gefallen seien. Offenbar hätten manche Anleger die Gefahr von noch negativeren Szenarien gesehen. Insofern könnte die Gemeinschaftswährung vom Main ohne neues Störfeuer aus Rom perspektivisch natürlich wieder aufwerten. Dabei sei allerdings zu beachten, dass auch das aktuelle Zinsumfeld die US-Währung momentan unterstütze. Eine weitere Leitzinsanhebung der FED im Dezember dürfte am Devisenmarkt nun aber bereits sehr weitgehend eingepreist sein. (24.10.2018/ac/a/m)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
Weitere Analysen & News mehr
19.11.2018, DekaBank
EUR/USD: Geldpolitik wird den Euro zunächst noch tendenziell belasten
16.11.2018, UBS
EUR/USD: Mittelfristiger Aufwärtstrend in Gefahr
12.11.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Verfall des Rohölpreises verunsichert
07.11.2018, Deutsche Bank
EUR/USD-Reaktion auf US-Wahlen hält sich in Grenzen
29.10.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: US-Wachstum weiß nicht zu überzeugen

Copyright 2018 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG