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EUR/GBP: Briten fordern zweites Referendum


22.10.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Während sich einige Briten bei den Brexit-Verhandlungen vor Stillstand fürchten, fühlen sich Brexit-Hardliner gerade mit einer Bewegung der anderen Art ziemlich unwohl: dem "People's Vote March", berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Dieser Protestmarsch von Bürgern aus allen Teilen des Landes habe am Samstag in London bis vor das Parlament gezogen. Die Forderung der Demonstranten: ein zweiter Entscheid über Austritt oder Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge würden mittlerweile 86 Prozent aller Labour-Mitglieder den Wunsch nach einem zweiten Referendum äußern. Zudem werde die Bewegung auch von prominenter Seite unterstützt, darunter Londons Bürgermeister Sadiq Khan und Musiker Bob Geldof. Mehr als 500.000 Menschen - eigentlich seien von den Organisatoren nur bis zu 100.000 erwartet worden - habe es auf die Straßen gezogen, was seit dem Referendum 2016 nicht mehr der Fall gewesen sei.

Der Appell möge, trotz seiner Klarheit, nicht wie gefordert in einem neuen Volksentscheid münden. Jedoch könnte er bei allen Verhandlungsbeteiligten ein wichtiges Signal setzen, dass man sich zumindest einvernehmlich auf eine Regelung für die Ausstiegsmodalitäten einige. EU-Ratspräsident Donald Tusk und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hätten sich nach Ende des EU-Gipfels zuversichtlich gezeigt, aber auch die britische Premierministerin Theresa May und Bundeskanzlerin Angela Merkel hätten sich optimistisch gegeben, rechtzeitig zu einem Kompromiss zu finden.

Der Euro habe die vergangene Woche erholt beendet und sogar den kurzfristigen Abwärtstrend neutralisieren können. Um jedoch wieder nach oben zu streben, müsse er noch eine entscheidende Hürde bei 0,8850 EUR/GBP (ISIN EU0009653088/ WKN 965308) nehmen. (22.10.2018/ac/a/m)

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