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EUR/GBP in südliche Richtung ausgebrochen


17.10.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nach Wochen des Stillstands scheint wieder Bewegung in die Brexit-Verhandlungen gekommen zu sein, die Analysten der DekaBank.

Dies habe das Britische Pfund gegenüber dem Euro unterstützt und unter die 0,90 EUR/GBP-Marke gedrückt. Bevor die Märkte endgültig durchatmen könnten, seien aber noch einige Hürden zu nehmen. Selbst wenn ein Deal in den nächsten Wochen zustande komme, müsse er noch durch das britische Parlament. Zwar habe Premierministerin May es unbeschadet durch die Parteikonferenz Anfang Oktober geschafft und sich damit etwas Luft verschafft. Dennoch würden die Verhältnisse im Parlament schwierig bleiben. Konservativen Brexit-Befürwortern, die gegen den Deal stimmen möchten, stünden Oppositionspolitiker gegenüber, die mit der Regierung stimmen möchten. Die nordirische DUP, auf deren Unterstützung May angewiesen sei, könnte sich bei der Abstimmung als Stolperstein erweisen. Für das Pfund sollte sich dies einmal mehr in erhöhter Volatilität niederschlagen. Erst wenn ein Deal endgültig stehe und die Übergangsphase beschlossene Sache sei, werde deutliche Erleichterung zu spüren sein.

EUR/GBP (ISIN EU0009653088/ WKN 965308) sei aus dem jüngsten Aufwärtstrend, in südliche Richtung, ausgebrochen und das Britische Pfund habe sich deutlich stabilisieren können (0,8910 auf 0,8723). Aufgrund der schnellen und deutlichen Bewegung sei eine technische Gegenbewegung z.G. des Euro (0,8840-50) nicht ausgeschlossen. Tendenziell würden der Möglichkeit einer weiteren GBP Stabilisierung (0,8600) gute Chancen eingeräumt.

Das Ende der Brexit-Verhandlungen über das Austrittsabkommen stehe bevor. Sollte ein Deal zustande kommen, dürfte dies das Britische Pfund nochmals deutlich unterstützen. In diesem Fall sollte auch die Bank of England, wie erwartet, im kommenden Jahr ihre Zinsanhebungen fortsetzen. Anhaltende Unsicherheit über die zukünftigen Handelsbeziehungen und die nicht zuletzt durch den Brexit moderaten Wachstumsaussichten würden aber das Aufwertungspotenzial begrenzen und dürften eine Rückkehr zu den Niveaus vor dem Referendum von unterhalb der 0,80 EUR/GBP-Marke erschweren. Nur ein harter, ungeordneter Brexit sollte eine deutliche Abwertung Richtung Parität gegenüber dem Euro nach sich ziehen. (Ausgabe Oktober / November 2018) (17.10.2018/ac/a/m)

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