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EUR/USD: Schlechte und gute Neuverschuldung


17.10.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Auch wenn der Euro (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) gestern einen relativ ruhigen Handelstag absolvierte, gab es dennoch Ereignisse, die an anderen Tagen die Devisenmärkte etwas mehr bewegt hätten, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Immerhin habe Italien jetzt seinen Haushaltsentwurf für das Jahr 2019 rechtzeitig bei der EU abgeliefert und müsse nun abwarten, was die EU-Kommission dazu zu sagen habe. Um es kurz zu machen: Italien sehe einer Neuverschuldung von 2,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entgegen, ein Niveau, das weit über dem von der EU geforderten Ziel von 0,8 Prozent liege. Und so habe auch eine erste Reaktion von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker nicht lange auf sich warten lassen. Dieser habe deutlich gemacht, dass es in der Eurozone einen Aufstand geben würde, sollte die EU dem italienischen Haushalt zustimmen. Auch wenn Junckers Worte nicht offiziell und indirekt gewesen seien, würden sie doch eine geschickte, aber vielseits erwartete Zurückweisung darstellen. Indes: Die Renditen der italienischen Staatsanleihen hätten sich sogar deutlich zurückgebildet, und auch der Euro habe keinerlei Reaktion gezeigt.

Apropos: Zahlen zur Neuverschuldung habe es auch aus den USA gegeben. Dort habe nämlich das Finanzministerium in der Nacht zum Dienstag verkündet, dass das US-Defizit - es handle sich um das höchste seit 2012 - zum Ende des Haushaltsjahres am 30. September 779 Mrd. USD betragen habe. Damit entspräche das Defizit 3,9 Prozent des BIP. Dennoch habe sich US-Finanzminister Steven Mnuchin in seinem Statement für das Fiskaljahr 2018 ausgesprochen zufrieden gezeigt, vor allen Dingen, was die Entwicklung des Arbeitsmarktes angehe. So gesehen seien die Zahlen des JOLTS-Berichts (Job Openings and Labor Turnover Survey) gestern wie gerufen gekommen - mit rund 7,1 Millionen offenen Stellen im Monat August habe diese Zahl einen neuen Rekordwert erreicht.

Ein Ergebnis, das US-Präsident Donald Trump übrigens zu einem überschwänglichen Extra-Tweet veranlasst habe. Diesen Optimismus scheinen internationale Fondsmanager allerdings nicht zu teilen, so die Deutsche Bank. Denn einer Umfrage zufolge würden 85 Prozent der Vermögensverwalter davon ausgehen, dass sich der derzeitige globale Wachstumszyklus in seinem Spätstadium befinde - der globale Wachstumsausblick sei für die kommenden zwölf Monate so pessimistisch wie zuletzt im November 2008. Am Ende sei der Euro auch gestern in seinem wenig dynamischen kurzfristigen Abwärtstrend zwischen 1,1665 und 1,1335/40 geblieben. (17.10.2018/ac/a/m)

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