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EUR/USD: Noch keine Trendwende für den Euro in Sicht


16.10.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Euro hat seit Anfang September gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren, so die Analysten der DekaBank.

Gestartet sei er mit 1,16 EUR-USD. Bis zum Zinsentscheid der US-Notenbank am 26. September habe er mit 1,17 EUR-USD sogar leicht im Plus gelegen. Mit dem US-Zinsentscheid habe sich jedoch die Stimmung gegen den Euro gedreht. Der EUR/USD-Wechselkurs sei in der ersten Oktoberwoche bis auf 1,14 gefallen. Die US-Notenbank FED habe den Leitzins wie erwartet auf 2,00-2,25% angehoben. Ihr Chef Jerome Powell habe auf der Pressekonferenz zum Zinsentscheid den sehr guten Zustand der US-Wirtschaft bestätigt und habe weitere Zinserhöhungen in Aussicht gestellt. Darüber hinaus sei die US-Arbeitslosenquote auf 3,7% zurückgegangen. Dies sei der niedrigste Wert seit Ende der Sechzigerjahre. In Europa sorge stattdessen die italienische Finanzpolitik für Verunsicherung und belaste den Euro.

Charttechnik: EUR/USD bewege sich unverändert seitwärts. Neue Impulse seien derzeit noch Mangelware. Widerstandspunkte lägen aktuell bei 1,1735/1,1850 und Unterstützung bei 1,1490/1,1300. Die technischen Indikatoren würden sich neutral bewegen, jedoch leicht freundliche Ansätze zeigen. D.h. solange 1,1490-50-Support halte, bestehe eine gute Chance auf einen Test in nördliche Richtung (1,1735-1,1850).

Perspektiven: Für den Euro würden die Analysten der DekaBank mit Blick auf die fundamentalen Faktoren gegenüber dem US-Dollar über die nächsten Monate noch keine Trendwende erwarten. Sie würden mit einer weiterhin hohen Zinsdifferenz zwischen US-Treasuries und deutschen Bundesanleihen rechnen. Der US-Zinsvorsprung dürfte sich bei kurz- und mittelfristigen Staatsanleihen ausweiten und bei langfristigen Staatsanleihen überdurchschnittlich groß bleiben. Zudem seien die Wachstumsaussichten für die US-Wirtschaft günstiger als für Euroland. Grundsätzlich stützend für den Euro sei dagegen die Stabilität des Aufschwungs in Euroland. In den USA habe die Notenbank 2015 das Anleihekaufprogramm beendet. Die US-Leitzinswende sei im Dezember 2015 erfolgt, während die Europäische Zentralbank frühestens 2019 die erste Leitzinserhöhung beim Einlagensatz vornehmen werde. Entsprechend werde die Geldpolitik den Euro zunächst noch tendenziell belasten. (Ausgabe 10/2018) (16.10.2018/ac/a/m)

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