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EUR/JPY: Ausblick für japanische Währung bleibt trübe


16.10.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Euro hat sich gegenüber dem japanischen Yen seit Anfang September bis in die zweite Oktoberwoche um die Marke von 129 EUR/JPY (ISIN: EU0009652627, WKN: 965262) seitwärts entwickelt, so die Analysten der DekaBank.

Der EUR/JPY-Wechselkurs dürfte dabei durch Nachrichten aus Europa und Japan in diese Seitwärtsbewegung gedrängt worden sein. In beiden Währungsräumen sei der Arbeitsmarkt stark, die Industrieproduktion habe enttäuscht und das Wirtschaftsvertrauen nehme ab. In Japan habe der wichtigste Indikator für die Stimmung der japanischen Unternehmen, die Tankan-Umfrage der japanischen Notenbank, für das dritte Quartal enttäuscht. In Euroland sei das Economic Sentiment der Europäischen Kommission zum neunten Mal in Folge zurückgegangen. Mittelfristig dürfte der Euro gegenüber dem japanischen Yen von dem Ausstieg der Europäischen Zentralbank aus der ultralockeren Geldpolitik profitieren. Denn dieser Ausstieg sei bei der Bank of Japan noch nicht in Sicht.

Charttechnik: EUR/JPY habe mit dem jüngsten Anstieg bis 133,12 den Abwärtstrend erst einmal verlassen können. Gleichwohl habe der Widerstandsbereich (133,50) sich als markant herausgestellt und die Euro Erholung habe an Dynamik eingebüßt. Damit seien die horizontalen Chartpunkte 133,50-Widerstand/127,60-, 124,10-Unterstützung zu beachten. Seitwärtshandel !?

Perspektiven: Der Yen habe gegenüber dem Euro im Jahresverlauf 2017 an Wert verloren. Der Ausblick für die japanische Währung bleibt trübe. Eine nachhaltige Aufhellung der Wachstumsperspektiven sei nach wie vor nicht in Sicht. Denn Premierminister Abe zögere weiter, mit echten Strukturreformen den zentralen Bereich seiner "Abenomics" in Angriff zu nehmen. Die Notenbank sei mit ihrer expansiven Geldpolitik mittlerweile ein wesentlicher Anker der Volkswirtschaft. Je länger die Strukturreformen und die Schuldenkonsolidierung hinausgeschoben würden, desto größer werde die Abhängigkeit von der lockeren Geldpolitik und desto schwerer werde der Ausstieg aus diesem monetären Umfeld. Für eine nachhaltige Gesundung der Volkswirtschaft sei - neben Strukturreformen - eine Normalisierung der Geldpolitik unerlässlich. (Ausgabe 10/2018) (16.10.2018/ac/a/m)

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