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EUR/USD: Längst im Dollar engagiert


19.09.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Fast könnte man meinen, der Handelskonflikt zwischen den USA und China verlaufe nach einem vorgefertigten Drehbuch, auf das sich Devisenhändler möglicherweise schon längst eingestellt haben, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Und so sollte es keine 24 Stunden dauern, bis China auf die Ankündigung der USA von Montagnacht, weitere China-Importe in Höhe von 200 Milliarden USD mit Strafzöllen in Höhe von zunächst 10 Prozent zu belegen, reagieren würde. Demzufolge werde China mit Beginn des 24. September fast synchron mit den jüngsten US-Maßnahmen ebenfalls Strafzölle in einer Bandbreite zwischen 5 und 10 Prozent erheben. Allerdings nur auf ein Volumen von US-Gütern in Höhe von 60 Mrd. USD. Vielmehr gehe nicht, da China in den beiden ersten Runden des Handelskonflikts bereits US-Importe in Höhe von insgesamt 50 Mrd. USD mit Strafzöllen überzogen habe.

Mit der Summe von insgesamt 110 Mrd. USD erreiche China bereits eine Größenordnung von 85 Prozent aller US-Importe ins eigene Land aus dem Jahr 2017. Und da die US-Administration auf die gestrige Reaktion Chinas möglicherweise noch einmal mit weiteren Strafzöllen auf chinesische Importe mit einem Volumen von 267 Mrd. (bereits im Jahr 2017 habe die Summe aller China-Importe 500 Mrd. USD betragen) nachlegen könnte, sei eine Asymmetrie der möglichen Maßnahmen bei den Strafzöllen unverkennbar. Was nicht heiße, dass China nicht auf andere Weise reagieren könnte. Immerhin: China scheine die Tür für Gespräche nicht ganz zugeschlagen zu haben, werde aber Medienberichten zufolge statt des Vizepremiers Liu He nur noch den stellvertretenden Handelsminister Wang Shouwen zu Gesprächen am 27. und 28. September nach Washington schicken. Und so gebe es bereits Stimmen, die davon ausgehen würden, dass vor den US-Zwischen-Wahlen, den sogenannten "Midterms", ohnehin keine Lösung mehr im Handelsstreit gefunden werden dürfte.

Unterdessen würden sich Beobachter immer noch schwer tun, die jüngste Dollar-Schwäche zu begründen, die sich im Verhältnis zum Euro - auch nach den jüngsten Gegenmaßnahmen Chinas im Handelskonflikt - recht deutlich darstelle. Sicherlich, so habe es ein Händler ausgedrückt, könne nicht jede Nachricht bezüglich des Streits immer wieder aufs Neue in die Kurse eingepreist werden. Es sei aber auch gut möglich, dass ein Großteil der Akteure längst im Greenback engagiert sei. Denn einer Umfrage unter Fondsmanagern (vom 7. bis 13. September) zufolge sei eine "Long-Position in US-Dollar" das drittgrößte aller genannten Investments überhaupt gewesen. Ohnehin befinde sich der Euro in seinem kurzfristigen Aufwärtstrend, der nun zwischen 1,1590 und 1,1850 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) verlaufe. (19.09.2018/ac/a/m)

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