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EUR/USD: Entgegen der Strafzoll-Logik


18.09.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Es ist schon bemerkenswert, dass die Medienberichte vom Wochenende zu den neuen US-Strafzöllen, deren endgültige Umsetzung die Trump-Administration gestern nach dem New Yorker Handelsschluss angekündigte, bereits während der europäischen Handelssitzung nicht zu mehr Dollar-Nachfrage geführt hatte, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Möglicherweise, weil sich die Akteure mental schon seit Wochen mit den neuen Zöllen auf ein zusätzliches Volumen von China-Importen in Höhe von 200 Mrd. USD längst hätten einrichten können. Aber Kommentatoren, die nach bisheriger Lesart im Falle eines eskalierenden Handelskriegs vornehmlich den Dollar als endgültigen Gewinner sahen, weswegen dieser letztlich auch gegenüber dem Euro in diesem Falle der Sieger bleiben würde, schienen zumindest gestern andersherum zu denken, so die Deutsche Bank AG. Der schwelende Handelskonflikt würde auf dem Dollar lasten, sei nun etwa bei einer Nachrichtenagentur zu lesen gewesen.

Immerhin: Die Höhe der neuen Strafzölle werde, wie bereits zuvor von Medien teilweise kolportiert, entgegen der Ankündigung von Anfang August nicht wie ursprünglich geplant 25 Prozent, sondern ab dem 24. September bis zum Jahresende zunächst 10 Prozent auf besagte Importe betragen. Auch wenn hinsichtlich der Dollar-Kursentwicklung kaum jemand auf den verminderten Strafzoll Bezug genommen habe: Der niedrigere Satz bedeute eine kleine relative Verbesserung. Eine Verbesserung, die vom chinesischen Aktienmarkt allerdings von Vornherein überhaupt nicht honoriert worden sei: So habe etwa der Shanghai Composite Index bereits gestern den niedrigsten Tagesschlusskurs seit dem 27. November 2014 markiert. Nun scheine nach Ansicht von Beobachtern allerdings fraglich, ob die für den 27. und 28. September geplanten Handelsgespräche zwischen den USA und China, vertreten durch US-Finanzminister Steven Mnuchin und dem chinesischen Vizepremier Liu Hu überhaupt stattfinden würden.

Und so dürfte es mancherorts für Verwirrung gesorgt haben, dass der Euro gestern seine Verluste vom Freitag zeitweise zu gut 75 Prozent wieder wettgemacht habe. Zwar gehe der gestern publizierte Monatsbericht der Deutschen Bundesbank nicht zuletzt aufgrund einer anhaltend guten Binnenkonjunktur davon aus, dass der Aufschwung in Deutschland grundsätzlich intakt sei. Doch der Euro habe bereits zuvor einen Großteil seiner Erholung absolviert, und auch der endgültige Konsumentenpreisindex der Eurozone (+2,0 Prozent ggü. Vorjahr, Kernrate +1,0 Prozent) habe den Erwartungen der Ökonomen entsprochen. Somit präsentiere sich die Gemeinschaftswährung auch nach den neuen Strafzoll-Beschlüssen der USA innerhalb ihres kurzfristigen, recht engen Aufwärtstrends zwischen 1,1580 und 1,1865 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) für viele Akteure überraschend robust. (18.09.2018/ac/a/m)

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