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EUR/USD: Lira-Erholung überzeugt Akteure nicht


20.08.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Als die Abwertung der Türkischen Lira am vergangenen Freitag nach mehrtägiger Pause wieder Fahrt aufnahm und die Verluste gegenüber Euro und US-Dollar zeitweise den zweistelligen Prozentbereich erreichten, ließ die Erklärung der Finanzmarktkommentatoren nicht lange auf sich warten, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Die bislang von türkischen Behörden eingeleiteten Stützungsmaßnahmen seien nicht ausreichend, genauso wenig wie die jüngsten Investitionshilfen aus Katar. Seltsamerweise seien diese beiden Faktoren aber ebenfalls die argumentativen Wegbegleiter der sich zuvor entfalteten Lira-Erholung gewesen. Nun aber scheinen einige Akteure die jüngsten Maßnahmen kritisch nachgerechnet zu haben: Tatsächlich sind die von der türkischen Notenbank eingeleiteten Schritte bestenfalls verhaltene geldpolitische Aktionen gewesen, so die Deutsche Bank AG. Ein Zinssignal mit Ausrufezeichen sei jedenfalls nicht gesetzt worden.


Was indes die Finanzspritzen aus Katar angehe, würden diese sicherlich nicht ausreichen, um den Fremdwährungsbedarf der Türkei nur annährend zu decken, da den jüngsten Schätzungen zufolge ein Mehrfaches von dem benötigt werde, was Katar vergangene Woche zur Verfügung gestellt habe. Der Türkei wäre eher damit geholfen, ein klares Signal für eine solide Haushaltsentwicklung und beim Leitzins zu setzen, um das Vertrauen internationaler Anleger zurückzugewinnen.

Der erneute Lira-Verfall habe am Freitag trotz der zuvor angeführten Erkenntnisse nicht die tragende Rolle an diesem insgesamt eher verhaltenen Handelstag gespielt. Marktteilnehmer hätten am Nachmittag bereits verstärkt auf die Termine der neuen Handelswoche hingedeutet und insbesondere die beiden Protokolle von US-Notenbank und EZB sowie das geldpolitische Symposium in Jackson Hole als wichtige Ereignisse beschrieben, die dem Markt perspektivisch erkennbare Impulse verleihen könnten. Allerdings brauche man kein Prophet zu sein, um zu erahnen, dass auf dem traditionellen Notenbankertreffen die Türkeikrise und damit verbunden auch ein mögliches Überschwappen auf andere Schwellenländern zu den Hauptgesprächsthemen zählen würden.

Der Euro habe am Freitag den dritten Tag in Folge daran gearbeitet, sich von seinem 1,13er Tief abzusetzen. Der kurzfristige Abwärtstrend, der zwischen 1,1530/40 und 1,1250/55 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) verlaufe, habe aber nach wie vor Bestand. Die Chancen, diesem Trend zu entkommen, würden mit Überwinden der 1,1465er Marke zunehmen. (20.08.2018/ac/a/m)


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