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EUR/USD: Waffenstillstand zwischen USA und EU


26.07.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nun hat sich also auch noch der ökonomische Chefberater des US-Präsidenten, Larry Kudlow, an eine Wachstumsprognose für die USA gewagt: Kudlow erwartet ebenfalls ein richtig gutes BIP für das zweite Quartal und spricht von einem Wert zwischen 4 und 5 Prozent, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Damit bleibt der Chefberater allerdings in Sachen Genauigkeit hinter den gestern von der Deutsche Bank AG zitierten Kollegen des Trump'schen Beraterstabs zurück, deren Vorhersagen Medienberichten zufolge zwischen 4,3 und 4,4 Prozent liegen sollen. Allerdings hätten einer Reuters-Umfrage zufolge Ökonomen davor gewarnt, dass für die kommenden Quartale wahrscheinlich keine so eindrucksvollen Ergebnisse zu erwarten seien. Naturgemäß seien von den 100 Befragten Importzölle, weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank und letztlich ein möglicherweise eskalierender Konflikt zwischen den USA und China sowie anderen Handelspartnern als Belastungsfaktoren für das Wachstum genannt worden.


Womit man beim wichtigsten Thema des gestrigen Handelstages wäre, der im Zeichen des Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Präsidenten der EU-Kommission, JeanClaude Juncker, gestanden habe. Dabei habe Trump im Vorfeld des Treffens bereits via Twitter mitgeteilt, er wünsche sich, dass alle Zölle, Handelsbeschränkungen und Subventionen fallen gelassen würden. Und weil klar gewesen sei, dass man sich innerhalb der EU ohnehin nicht darüber einig sei, wie weit man dem US-Präsidenten bei Verhandlungen entgegenkommen solle, seien die Erwartungen an das Treffen sehr niedrig gesteckt gewesen. Auch ein Beitrag der Washington Post, der zu Beginn des Treffens im Markt kursiert habe, wonach Donald Trump angeblich eine 25-prozentige Importsteuer auf Kraftfahrzeuge gegen die Empfehlung seiner Berater einführen wolle, habe nichts Gutes erahnen lassen.

Immerhin habe es am späten Abend ein gutes Ergebnis gegeben. Demnach habe Donald Trump der EU zur Vermeidung eines Handelskrieges einige Konzessionen abringen können. In einer Art Waffenstillstand - solange verhandelt werde, solle es keine neuen Zölle geben - habe Juncker u. a. eine Senkung von Importzöllen in Aussicht gestellt und außerdem versprochen, von den USA mehr Sojabohnen zu importieren. Im Gegenzug seien US-Zölle auf importierte Kraftfahrzeuge (zunächst) vom Tisch.

Am Ende habe sich der Euro etwas befestigen können, doch bleibe er weiterhin innerhalb seiner Konsolidierungszone zwischen 1,1505 und 1,1855 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275). (26.07.2018/ac/a/m)


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