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EUR/USD: Harte Zahlen und Flüsterschätzungen


25.07.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nicht dass politische Entwicklungen für den Devisenhandel derzeit unwichtig wären. Aber zwischendurch gaben auch einmal wieder ökonomische Daten den Ton an, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Die Rede sei von den gestern veröffentlichten (vorläufigen) Einkaufsmanagerindices (Markit) für die Eurozone, die unter dem Strich für das Verarbeitende Gewerbe besser als erwartet und höher als im Juni ausgefallen seien - besonders deutlich überraschten übrigens die deutschen Werte. Dafür habe es von den Dienstleistern eher Enttäuschendes zu vermelden gegeben, und der Gesamtindex der Einkaufsmanager für die Eurozone habe am Ende leicht auf der negativen Seite, jedoch nicht für Deutschland überwogen. Auch was die Ergebnisse für die USA angehe, sei das "Rennen" bei den Einkaufsmanagerindices hinsichtlich der Erwartung der Ökonomen und im Vergleich zum Vormonat leicht zugunsten des Verarbeitenden Gewerbes ausgegangen. Alle Daten seien übrigens ohne nennenswerten Einfluss auf das Kursgeschehen geblieben.


Hinsichtlich der US-Konjunktur brauche man sich zumindest kurzfristig offenbar keine Sorgen zu machen, denn die Wachstumsvorhersagen - eine erste offizielle Schätzung für das zweite Quartal werde am Freitag erwartet - seien ausgesprochen optimistisch. Medienberichten zufolge gehe das Weiße Haus davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt das erste Mal seit dem dritten Quartal 2014 für Q2/2018 über der 4-Prozent-Marke liegen werde. Diese Vorhersage sei für sich betrachtet keine Riesenüberraschung, da etwa auch das viel beachtete Prognosemodell der FED von Atlanta (GDPNow) zuletzt von einem saisonbereinigten Wachstum von 4,5 Prozent ausgegangen sei.

Allerdings habe die Prognose des Weißen Hauses eine besondere Note, da einem Bericht von FOX Business Network zufolge Mitglieder des ökonomischen Stabs um den US-Präsidenten nicht nur von starken Wachstumszahlen ausgehen würden, sondern ihren Kollegen bereits hinter vorgehaltener Hand eine konkrete Zahl zugeflüstert haben sollten, die angeblich zwischen 4,3 und 4,4 Prozent liege. Der US-Präsident sei dem Vernehmen nach sogar noch optimistischer - ihm werde nachgesagt, er habe einem Mitarbeiter mitgeteilt, er erwarte sogar ein Wachstum von 4,8 Prozent. Dass das Weiße Haus zu dieser Story keine Stellungnahme habe abgeben wollen, sei verständlich. Auch würden bei manchen Akteuren Erinnerungen an den US-Arbeitsmarktbericht vom Mai wach, zu dem sich Donald Trump vor dessen Veröffentlichung zur Empörung vieler Händler via Twitter positiv geäußert habe.

Letztlich habe sich der Euro aber auch gestern in stabiler Verfassung präsentiert und einen großen Teil der Handelssitzung in der Mitte seiner Konsolidierung zwischen 1,1505 und 1,1855 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) verbracht. (25.07.2018/ac/a/m)


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