Indizes
vom 22.09.18, 11:18
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 12.431
12.326
+104,40
+0,85 %
MDAX 26.344
26.326
+18,64
+0,07 %
TecDAX 2.817
2.825
-7,94
-0,28 %
SDAX 12.125
12.192
-66,31
-0,54 %
X-DAX 12.411
12.355
+55,89
+0,45 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/USD: Trendwende noch nicht in Sicht


10.07.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Euro schien sich von dem Italienschock Ende Mai bereits einige Tage später wieder erholt zu haben, so die Analysten der DekaBank im Kommentar zu EUR/USD (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275).

Der EUR/USD-Wechselkurs habe von 1,15 auf 1,18 zulegen können. Die Zinsentscheide der US-Notenbank und der EZB im Juni hätten den Euro aber wieder auf Talfahrt in Richtung 1,15 EUR/USD geschickt. Die FED habe die Leitzinsen wie erwartet um 25 Basispunkte auf 1,75 bis 2,00% erhöht. Zugleich habe sie zwei weitere Leitzinserhöhungen in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Im Gegensatz dazu habe die EZB bekräftigt, die Leitzinsen noch für längere Zeit bei 0,00% (Hauptrefinanzierungssatz) bzw. -0,40% (Einlagenzinssatz) zu belassen. Der US-Zinsvorsprung zwischen US-Staatanleihen und deutschen Bundesanleihen habe im Anschluss wieder das Niveau von nach dem Italienschock erreicht, was den Euro erneut unter Druck gebracht habe.

Mehrmals habe die Unterstützung bei 1,1560 gehalten. EUR/USD sei kurz über diesem Niveau hängen geblieben und nähere sich den ehemaligen Unterstützungen (1,1715, 1,1822 und 1,1910). Als wirklich nachhaltiger Widerstand bleibe die 1,2090 bestehen, erst Wochenschlusskurse darüber würden zur 1,2250 führen. Nächste Unterstützungslevels lägen bei 1,1445 und 1,1200.

Für den Euro erwarten die Analysten der DekaBank mit Blick auf die fundamentalen Faktoren gegenüber dem US-Dollar über die nächsten Monate noch keine Trendwende. Sie würden mit einer weiterhin hohen Zinsdifferenz zwischen US-Treasuries und deutschen Bundesanleihen rechnen. Der US-Zinsvorsprung dürfte sich bei kurz- und mittelfristigen Staatsanleihen ausweiten und bei langfristigen Staatsanleihen überdurchschnittlich groß bleiben. Zudem seien die Wachstumsaussichten für die US-Wirtschaft günstiger als für Euroland. Grundsätzlich stützend für den Euro sei dagegen die von den Analysten prognostizierte Verfestigung des Aufschwungs in Euroland. In den USA habe die Notenbank 2015 das Anleihekaufprogramm beendet. Die US-Leitzinswende sei im Dezember 2015 erfolgt, während die Europäische Zentralbank frühestens 2019 die erste Leitzinserhöhung beim Einlagensatz vornehmen werde. Entsprechend werde die Geldpolitik den Euro zunächst noch tendenziell belasten. (Ausgabe Juli / August) (10.07.2018/ac/a/m)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
Weitere Analysen & News mehr
21.09.2018, Deutsche Bank
EUR/USD auf dem höchsten Kurs seit 9. Juli
19.09.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Längst im Dollar engagiert
18.09.2018, Raiffeisen Bank International AG
EUR/USD: Euro hat zuletzt etwas an Boden gewonnen
18.09.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Entgegen der Strafzoll-Logik
18.09.2018, HSBC Trinkaus & Burkhardt
EUR/USD (Tageschart): Inverse S-K-S-Formation? Chartanalyse

Copyright 2018 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG