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EUR/USD: Durchbruch mit den Autos?


06.07.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Es scheint ein wenig in Mode zu kommen, dass sich immer wieder sogenannte Quellen aus EZB-Kreisen, die naturgemäß nicht genannt werden möchten, zu Wort melden. Mittwochnacht via Bloomberg, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Danach würden sich angeblich einige Mitglieder des EZB-Rates darüber Sorgen machen, dass die Finanzmärkte (wie vorgestern eingepreist) nicht vor Ende Dezember 2019 mit einer Zinserhöhung rechnen würden. Tatsächlich sei aber ein derartiger Schritt bereits für September oder Oktober kommenden Jahres vorgesehen. Dies sei per se eigentlich keine echte Neuigkeit, denn die EZB habe bei ihrer Sitzung im vergangenen Monat angekündigt, dass der Leitzins mindestens über den Sommer 2019 hinweg unverändert bleiben würde. Zumindest würden auch die Analysten davon ausgehen.


Kommentatoren hätten sogar sinniert, ob damit EZB Präsident Mario Draghi noch höchstpersönlich zum Ende seiner Amtszeit am 31. Oktober die erste Zinserhöhung nach jahrelangen ultraniedrigen Zinsen unter seiner Ägide vornehmen würde. Andere wiederum hätten gerne gewusst, ob es sich bei besagten Mitgliedern im EZB-Rat um Zinstauben oder -falken gehandelt habe. Auch wenn diese Frage ungeklärt geblieben sei: Die Analysten würden ohnehin im September mit einer Anhebung des Einlagezinssatzes in Höhe von 20 Basispunkten rechnen.

Aber es habe durchaus noch andere Faktoren gegeben, die der Gemeinschaftswährung gestern geholfen hätten. So etwa der Vorschlag des US-Botschafters in Deutschland, Richard Grenell, der einem Medienbericht zufolge habe durchblicken lassen, dass US-Präsident Donald Trump seine angedrohten Zölle auf importierte Kraftfahrzeuge aus der EU fallen lassen könnte, sofern die EU ihrerseits importierte US-Kraftfahrzeuge nicht besteuern würde. Zumindest habe die Meldung einen Kontrast zu den vielen Berichten über eine mögliche Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und "dem Rest der Welt" gebildet, weswegen vielerorts bereits von einem Durchbruch im Handelsstreit zumindest für die Eurozone gesprochen worden sei.

Beim gestern Abend veröffentlichten Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) vom 12./13. Juni sei deutlich geworden, dass man sich im FOMC Sorgen mache, dass sich Handelsrestriktionen und Zölle auf künftige Investments (negativ) auswirken könnten. Allerdings seien die Sorgen nicht so groß, als dass sie das Vertrauen in ein starkes US-Wachstum überschatten würden. Und so möchten, so das Protokoll, fast alle FOMC-Vertreter die Zinsen weiterhin regelmäßig anheben - im kommenden Jahr möglicherweise selbst über den sogenannten neutralen Zins hinaus.

Der Devisenhandel habe es indes gelassen genommen, sodass der Euro etwa in der Mitte seiner Konsolidierung zwischen 1,1505 von 1,1850 EUR/USD (ISIN: EU0009652759, WKN: 965275) bleibe. (06.07.2018/ac/a/m)



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