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EUR/USD: Allen Widrigkeiten zum Trotz


25.06.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die vergangene Woche war sicherlich nicht einfach für den Euro, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Vor allem von politischer Seite habe ihm eine Menge Gegenwind ins Gesicht geblasen. In erster Linie natürlich wegen der von US-Präsident Donald Trump neu angekündigten Importzölle auf chinesische Waren. Hinzu gekommen sei noch seine Drohung via Twitter am Freitag, auch auf alle europäischen Autoimporte Strafzölle in Höhe von 20 Prozent zu verhängen. Zumindest, wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre Handelsbarrieren für Export-Produkte beseitige, so Trump. Tatsächlich sei die Gemeinschaftswährung bei diesen Ankündigungen jeweils in die Knie gegangen, habe sich aber doch recht schnell wieder erholen können. Der tiefste Kurs der Woche habe dabei genau auf dem Niveau des bisherigen Jahrestiefs vom 29. Mai gelegen.


Auch ein Warnsignal aus Italien, wo die Renditen der Staatsanleihen wieder deutlich angezogen hätten, weil die Posten des Vorsitzenden des Finanzausschusses im Senat bzw. der Vorsitz des Haushaltskomitees im Unterhaus mit zwei dezidierten Euro-Skeptikern (Alberto Bagnai bzw. Claudio Borghi) besetzt worden seien, hätten per saldo wenig Auswirkung auf die Gemeinschaftswährung gehabt. Und das, obwohl etwa die Renditen für zweijährige italienische Staatsanleihen am Freitag zum Handelsschluss nur unweit von ihrem Wochenhoch bei knapp 0,97 Prozent gelegen hätten. Zwar hatten italienische Politiker versichert, Italien wolle nicht die Gemeinschaftswährung verlassen, aber zumindest die Anleihehändler wollten, so schien es, diesen Statements keinen rechten Glauben schenken, so die Deutsche Bank AG.

Am Ende sei es fast schon erstaunlich gewesen, dass im Gegenzug zu all diesen ungünstigen politischen Rahmenbedingungen nur wenige positive ökonomische Daten genügt hätten, um den Euro aus der vergangenen Woche mit einem Plus ins Wochenende zu verabschieden. Die Rede sei von den Einkaufsmanagerindices der Eurozone (Markit), bei denen sich der Index für das Verarbeitende Gewerbe im Juni (vorläufig) gegenüber dem Vormonat zwar etwas zurückgebildet habe, aber zumindest den Erwartungen der Ökonomen entsprochen habe. Da sich jedoch der Index der Dienstleister gegenüber dem Vormonat sogar verbessert und auch die Prognosen übertroffen habe, habe diese positive Nachricht für die Händler offensichtlich erheblich schwerer gewogen.

Wichtig für die Wahrnehmung der Akteure sei anscheinend gewesen, dass es für den Euro endlich auch wieder einmal positive ökonomische Überraschungen gegeben habe. Zumindest sei die Gemeinschaftswährung unweit der Mitte ihrer Konsolidierungszone zwischen 1,1505 und 1,1850/55 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) geblieben. (25.06.2018/ac/a/m)


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