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EUR/GBP: Pfund dürfte deutlich schwächer notieren als vor Brexit-Referendum


12.06.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Das Britische Pfund hat sich in den letzten Wochen nur wenig gegenüber dem Euro verändert, berichten die Analysten der DekaBank.

Euro-Sorgen hätten die Gemeinschaftswährung zuletzt unter Druck gebracht, allerdings habe das Pfund dem wenig entgegenzusetzen gehabt. Die Brexit-Verhandlungen würden derzeit eher festgefahren wirken, und geplante Meilensteine würden immer weiter nach hinten geschoben. So sei eine Einigung in der Nordirland-Frage beim EU-Gipfel am 28./29. Juni nun mehr als fraglich. Bislang stehe ein konkreter Vorschlag der Briten noch aus, allerdings sei eine Verlängerung der Zollunion in UK im Gespräch. Dies könnte aber auf wenig Gegenliebe in Brüssel stoßen. Gleichzeitig würden weitere Zinsanhebungen der Bank of England in diesem Jahr mit einem großen Fragezeichen versehen bleiben. Ein starker Rückprall nach dem schwachen ersten Quartal zeichne sich derzeit nicht ab. Das stärkste Argument für eine weitere Zinsanhebung bleibe die anziehende Lohnentwicklung. Für das Pfund dürfte sich damit in nächster Zeit erstmal wenig verändern, denn die hohe Unsicherheit bleibe nach wie vor der dominierende Faktor.

EUR/GBP (ISIN EU0009653088/ WKN 965308) habe seine aktuell interessanten Eckpunkte weiterhin zwischen 0,9050 und 0,8610. Dazwischen liege eine Zone eines volatilen Handels ohne Nachhaltigkeit in der jeweils eingeschlagenen Handelsrichtung. Auch die technischen Indikatoren würden den Eindruck unterstreichen. Insofern sei auch erst mit Wochenschlusskursen außerhalb der besagten Chartpunkte erhöhte Aufmerksamkeit geboten.

Das britische Brexit-Referendum habe das Pfund bereits seit Ende 2015 stark abwerten lassen. Nun, im Brexit-Prozess, würden hohe Schwankungen und ein Abwertungsrisiko ständige Begleiter bleiben. Aufgrund großer politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit über die zukünftigen britischen Handelsbeziehungen zur EU dürfte das Pfund deutlich schwächer notieren als vor dem Brexit-Referendum (damals unter 0,80 EUR/GBP) und in den kommenden zwei Jahren zwischen einem EUR/GBP-Kurs von 0,85 und 0,95 schwanken - je nach Verlauf der Austrittsverhandlungen. Weitere Zinsanhebungen der Bank of England würden stark datenabhängig bleiben. (Ausgabe 06/2018 - Juni/Juli) (12.06.2018/ac/a/m)

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