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EUR/JPY: Ausblick für Yen bleibt trübe


12.06.2018
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Euro hat gegenüber dem japanischen Yen im Mai leicht an Wert verloren, berichten die Analysten der DekaBank.

Er habe von 132 auf 130 EUR/JPY (ISIN EU0009652627/ WKN 965262) abgewertet. Allerdings habe es im Mai eine erhebliche Volatilität beim EUR/JPY-Wechselkurs gegeben. Innerhalb von drei Tagen sei er von 128 auf 124 abgestürzt und zurück auf 128 geklettert. Diese Turbulenzen seien durch die italienische Politik ausgelöst worden. Als es so ausgesehen habe, dass Italien eine Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und Rechtspopulisten bekomme und dazu mit einem sehr euroskeptischen Finanzminister, sei es zu einer deutlichen Belastung für den Euro gekommen. Mittelfristig bestehe jedoch Hoffnung für den Euro. Denn die Japanische Zentralbank dürfte die einzige Notenbank sein, die langsamer als die Europäische Zentralbank aus der ultralockeren Geldpolitik aussteige und auch 2021 noch negative Leitzinsen aufweise. Hingegen erwarten die Analysten der DekaBank für die EZB zumindest das Ende der Nettoanleihekäufe bis zum Ende des Jahres.

EUR/JPY sei in der Berichtsperiode zusätzlich unter Druck gekommen und erst die Unterstützung bei 127,60 bis 127,40 habe als südliche Hürde gedient, so dass die Analysten Grund zum vorsichtigen Optimismus für eine leichte Erholung sehen würden. Gleichwohl würden die charttechnischen Indikatoren ein gemischtes Bild zeichnen, so dass ein Test in südliche Richtung von 124,10 nicht ausgeschlossen sei. In nördliche Richtung bilde 134,50 weiterhin den wichtigen Widerstand.

Der Yen habe gegenüber dem Euro im Jahresverlauf 2017 an Wert verloren. Der Ausblick für die japanische Währung bleibe trübe. Eine nachhaltige Aufhellung der Wachstumsperspektiven sei nach wie vor nicht in Sicht. Denn Premierminister Abe zögere weiter, mit echten Strukturreformen den zentralen Bereich seiner "Abenomics" in Angriff zu nehmen. Die Notenbank sei mit ihrer expansiven Geldpolitik mittlerweile ein wesentlicher Anker der Volkswirtschaft. Je länger die Strukturreformen und die Schuldenkonsolidierung hinausgeschoben würden, desto größer werde die Abhängigkeit von der lockeren Geldpolitik und desto schwerer werde der Ausstieg aus diesem monetären Umfeld. Für eine nachhaltige Gesundung der Volkswirtschaft sei - neben Strukturreformen - eine Normalisierung der Geldpolitik unerlässlich. (Ausgabe 06/2018 - Juni/Juli) (12.06.2018/ac/a/m)

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