Indizes
vom 20.06.18, 21:09
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 12.695
12.678
+17,19
+0,14 %
MDAX 26.532
26.447
+85,11
+0,32 %
TecDAX 2.831
2.801
+29,79
+1,06 %
SDAX 12.378
12.369
+9,13
+0,07 %
X-DAX 12.704
12.725
-20,31
-0,16 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/USD: Die nun zehn Tage andauernde Erholung überrascht viele Marktteilnehmer


08.06.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Sie ist eindrucksvoll und sie war für viele Marktteilnehmer überraschend. Gemeint ist die nun zehn Tage andauernde Erholung des Euro, die rund ein Drittel der Mitte April begonnenen Abwärtsbewegung wieder wettgemacht hat, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Tatsächlich gehe die Euro-Erholung auf zwei Ereignisse zurück, die von den Akteuren unterschiedlich bewertet worden seien. Zum einen handle es sich um eine Unterbewertung der Italien-Krise, die auf Wahrnehmungsfaktoren zurückgehen dürfte. Auch wenn es keine vorgezogenen Neuwahlen gegeben haben möge, würden sich die von der neuen Koalitionsregierung möglicherweise ausgehenden Erschütterungen für den Euro bislang im Rahmen halten. Denn die Bildung einer neuen Regierung aus Lega Nord und Fünf-Sterne-Partei habe im Vergleich zum vorher befürchteten "Worst Case" (Neuwahlen) zumindest kurzfristig für viele Marktteilnehmer ein besseres Ergebnis dargestellt.

Darüber hinaus sollte sich eine europakritische Regierung in Italien auf den ersten Blick durchaus ungünstig auf den Euro auswirken. Weil jedoch der Haushaltsplan der neuen Regierung erst für den 20. September erwartet werde, ziehe sich die ganze Angelegenheit für die Entscheider im Devisenhandel über mehrere Monate hin. Anders ausgedrückt: Gewöhnungseffekte dürften dafür sorgen, dass die Folgen der geplanten fiskalpolitischen Maßnahmen von wahrscheinlich mehr als 100 Mrd. Euro derzeit nur in abgemilderter Form von den Akteuren wahrgenommen würden. Sie hätten "Italien" gut weggesteckt - bereits am vergangenen Freitag habe der EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) etwas mehr als 1,1740 erreicht.

Das andere Ereignis sei die für viele Akteure als überraschend wahrgenommene Nachricht gewesen, wonach die EZB bei ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag beabsichtige, über das mögliche Ende des Anleihekaufprogramms zu diskutieren. Dass aus diesem "Diskutieren" möglicherweise auch ein "Entscheiden" werden könnte, hätten vorgestern Statements dreier Mitglieder des EZB-Rats erahnen lassen: zwei Zinsfalken, Bundesbankpräsident Jens Weidmann und Klaas Knot (DNB), sowie der als geldpolitische Taube geltende EZB-Chefvolkswirt Peter Praet. Es sei vor allem sein Statement gewesen, verbunden mit einer neuen Zuversicht, die EZB werde ihr Inflationsziel bald erreichen, das die Marktteilnehmer auffallend wohlwollend aufgenommen hätten. Obwohl noch gar nichts entschieden sei, habe der Euro noch einmal ausgesprochen stark reagiert. Dessen Korrekturpfad, der nun zwischen 1,1675 und 1,1935/40 verlaufe, sei jedenfalls erhalten geblieben. (08.06.2018/ac/a/m)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
Weitere Analysen & News mehr
20.06.2018, Postbank Research
Euro auf 1,1564 USD nachgegeben
20.06.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Kein guter Tag
19.06.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Auffallende Ruhe trotz politischer Unruhe
18.06.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Volatilität hat sich in Grenzen gehalten
15.06.2018, HSBC Trinkaus & Burkhardt
EUR/USD (Monatschart): 1,25/1,15 als große Stellschrauben - Chartanalyse

Copyright 2018 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG