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EUR/GBP aufgrund der allgemeinen Euro-Schwäche gelitten


16.05.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die teilweise von Theresa Mays Kabinett öffentlich ausgetragenen Streitereien über eine künftige Zoll-Partnerschaft mit der EU scheinen Pfund Sterling zumindest gestern nicht geschadet zu haben, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Auch die Debatte und die heute stattfindende Abstimmung im britischen Oberhaus zum Brexit-Gesetz scheinen kaum jemanden zu interessieren, so die Deutsche Bank AG weiter. Stattdessen schien sich der Handel vorzugsweise auf die vom ONS (Office for National Statistics) veröffentlichten Daten zu den durchschnittlichen Wochenlöhnen der ersten drei Monate dieses Jahres konzentriert zu haben, so die Deutsche Bank AG. Diese hätten mit einem Plus von 2,6 Prozent (Ex-Bonuszahlungen 2,9 Prozent) allerdings den Erwartungen entsprochen. Ein kleines Positivum habe es indes vom Arbeitsmarkt zu berichten gegeben, wo die Zahlen zur Beschäftigung (ILO) besser als erwartet ausgefallen seien - unspektakulär sei die Arbeitslosenquote mit 4,2 Prozent geblieben. Am Ende spreche aber vieles dafür, dass der Wechselkurs EUR/GBP (ISIN EU0009653088/ WKN 965308) aufgrund der allgemeinen Euro-Schwäche und weniger wegen einer intrinsischen Pfund-Stärke gelitten habe.

Trotz des gestrigen Rückschlags bewege sich die Gemeinschaftswährung immer noch im Rahmen ihres kurzfristigen Aufwärtstrends zwischen 0,8725 und 0,8895. (16.05.2018/ac/a/m)

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