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EUR/USD: Fast reine Dollar-Story


15.05.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Während der vergangenen drei Handelstage stand die temporär fast einprozentige Korrektur des US-Dollar im Mittelpunkt vieler Diskussionen, nachdem dieser zuvor in einer beeindruckenden vor vier Wochen begonnenen Rallye rund 4 Prozent (gemessen am Dollar-Index) an Wert gewonnen hatte, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Blicke man indes auf die Entwicklung des Euro während des gleichen Zeitraums, so schlage bei diesem gegenüber einem Korb an verschiedenen Währungen (vgl. Reuters) gerade einmal ein Verlust von 1,5 Prozent zu Buche, von dem bis gestern innerhalb von drei Tagen zeitweise zwei Drittel wieder wettgemacht worden seien. Im Großen und Ganzen handle es sich bei der EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275)-Entwicklung also um eine fast reine Dollar-Story, in erster Linie begünstigt durch die vergrößerte Zinsdifferenz zwischen beiden Valuten. Gestern habe es allerdings keine wichtigen ökonomischen Daten gegeben, die das Kursgeschehen hätten wesentlich beeinflussen könnten.

Stattdessen hätten aus der Eurozone gleich drei EZB-Ratsmitglieder mit Reden aufgewartet. Am interessantesten sei (neben Sabine Lautenschläger und EZB-Chefvolkswirt Peter Praet) ein Interview von François Villeroy de Galhau (mit Bloomberg) erschienen. Der Präsident der Banque de France sehe ein Ende der Anleihekäufe nahen, ob im September oder Dezember sei für ihn keine "existenzielle Frage". Die sich zuletzt abschwächende Inflation schätze der nicht gerade als Zinsfalke bekannte Villeroy de Galhau übrigens als vorübergehendes Phänomen ein. Allerdings mochte er sich hinsichtlich des Timings einer ersten Zinserhöhung in der Eurozone nicht so recht festlegen, so die Deutsche Bank AG. Diese hänge explizit vom Zeitpunkt des Endes der Anleihekäufe ab, und zwar "well past", lange Zeit danach. Wobei sich der Zeitraum "well past" nicht in "einigen Jahren", sondern "einigen Quartalen" bemessen würde, so Villeroy. Die eigene Prognose der Deutsche Bank AG, wonach diese erste Zinserhöhung Mitte kommenden Jahres stattfinden könnte, erhielt damit eine erneute Bestätigung.

Von US-Seite habe es ein typisch falkenhaftes Statement von FOMC-Mitglied Loretta Mester gegeben, die den festen US-Dollar übrigens nicht als großes Risiko für den ökonomischen Ausblick einschätze. Interessant übrigens: Die implizite Wahrscheinlichkeit für vier Zinsschritte der US-Notenbank in diesem Jahr (vgl. CME FedWatch Tool) habe gestern mit rund 52 Prozent fast 10 Prozent höher als vor Wochenfrist gelegen. Per saldo bleibe der Euro in seinem kurzfristigen Abwärtstrend zwischen nunmehr 1,2085/90 und 1,1750. (15.05.2018/ac/a/m)

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