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EUR/USD: Politische Risiken bestimmen das Geschäft


14.05.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nach wie vor ist unübersehbar, dass die Finanzmärkte derzeit besonders stark auf politische Entwicklungen und Veränderungen achten, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Dies hänge sicher auch mit der Vielfalt an Entscheidungen zusammen, die zweifelsohne wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen würden - seien es nun Steuererleichterungen, Strafzölle oder andere Sanktionen. Auffällig sei, dass die USA in allen Fällen eine zentrale Rolle spielen würden. Nichtsdestotrotz würden im Ausland tätige, deutsche Unternehmer für das laufende Jahr eine gute Geschäftsentwicklung erwarten. Die positive Grundstimmung reflektiere zumindest eine Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) von mehr als 5000 deutschen Mitgliedsunternehmen, die in insgesamt 92 Ländern aktiv seien.


40 Prozent der Unternehmen würden im eigenen Land eine bessere Konjunkturentwicklung als an ihren jeweiligen Standorten erwarten - der höchste Wert seit Beginn der Umfrage. 50 Prozent würden ein gleichbleibendes Niveau erwarten. Hingegen würden nur zehn Prozent eine Eintrübung fürchten. Allerdings beinhalte die Umfrage noch nicht die jüngsten Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump: Der Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran sowie die damit verbundene Androhung neuer Sanktionen.

Fast ein Viertel der Befragten fürchte aber eine Entwicklung, die seit einiger Zeit insbesondere von den USA vorgelebt werde: die steigende Zahl von Handelsbarrieren und die Begünstigung heimischer Unternehmen. Deutsche Firmenlenker würden darin eine Bedrohung ihrer Geschäftstätigkeit sehen. Abschottung und Protektionismus würden demnach genau in Augenschein genommen und wohl auch weiterhin für Ex- und Importeure planungs- und handelsentscheidend sein. Weitere Handelsstreitigkeiten könnten deren Aktivitäten somit durchaus bremsen, was auch der DIHK erwarte. 2018 prophezeie dieser noch ein weltwirtschaftliches Wachstum von 4 Prozent. Nächstes Jahr solle die Weltkonjunktur dann nur noch um 3,5 Prozent zulegen.

Der Euro sei am Freitag den zweiten Tag in Folge auf Erholungskurs geblieben. Seinem kurzfristigen Abwärtstrend habe er sich aber noch nicht entziehen können. Dieser verlaufe nun zwischen 1,1770/80 und 1,2105 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275). (14.05.2018/ac/a/m)


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