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Commodity Channel Index: Ein Blick auf den Indikator


11.05.2018
forexcheck.de

Frankfurt a. M. (www.forexcheck.de) - Wer sich mit Indikatoren befasst, der wird relativ schnell zu dem Ergebnis kommen, dass es eine Vielzahl gibt, wobei die Beschreibungen und Versprechen der einzelnen Indikatoren jedes Traderherz noch schneller schlagen lassen. Denn sehr wohl könnte man in vielen Fällen meinen, tatsächlich den "Heiligen Gral" entdeckt zu haben. So auch, wenn man es um den Commodity Channel Index geht. Bei diesem Indikator handelt es sich um ein Werkzeug, das erst durch moderne Technologien entstand, sodass er nur mittels Computer berechnet werden kann. Auch wenn der Indikator zu Beginn für den Rohstoffmarkt entwickelt wurde, so kann der Commodity Channel Index heute aber auf alle Märkte angewandt werden. Doch wie viel "Heiliger Gral" steckt tatsächlich in dem Indikator?



Geht es nach oben oder nach unten?


Indikatoren sollen dem Trader die Frage beantworten, wann es mit dem Kurs nach oben oder nach unten geht. Beim Commodity Channel Index (kurz: CCI) handelt es sich um einen Oszillator, der dem Trader anzeigen soll, ob das Asset überverkauft oder überkauft ist. Dabei soll der CCI helfen, Lows und Highs des Kurses zu erkennen - in weiterer Folge soll der Trader erkennen, ob eine Trendumkehr realistisch erscheint. Rein theoretisch kann man sich also mittels CCI den Vorteil verschaffen, schon zu Beginn des Trends dabei zu sein, der dann auch noch rechtzeitig vor der Trendumkehr geschlossen wird.


In der Regel wird der Indikator unter dem Chart mittels einer Linie abgebildet, wobei diese an den gleitenden Durchschnitt erinnert. Mit der Linie kommt es zur Glättung der zu analysierenden Daten; üblicherweise werden Werte zwischen +100 und -100 geliefert. Beläuft sich der Wert bei mehr als +100, so kann der Trader davon ausgehen, dass der Asset überkauft ist - der Kurs könnte demnächst also fallen. Stellt der Trader aber fest, dass der Wert unter -100 liegt, kann der Kurs, aufgrund der Tatsache, dass der Asset überverkauft ist, steigen.

Lohnt sich eine Veränderung der Standardeinstellung?


Die Standardeinstellung des Indikators ist 14. Das heißt, die letzten Kursveränderungen werden mit den durchschnittlichen Kursänderungen innerhalb der letzten 14 Perioden verglichen. Dieser Wert kann aber vom Trader - je nach Belieben - jederzeit verändert und angepasst werden. Zu beachten ist, dass eine Einstellung, die unter 14 liegt, jedoch dazu führt, dass der Indikator stärker reagiert und somit noch häufiger zwischen den Werten -100 und +100 schwankt.

Entscheidet sich der Trader für eine Einstellung über 14, so reagiert der Indikator wesentlich langsamer - er bewegt sich somit auch deutlich seltener unter -100 und +100. Wer sich für eine niedrige Einstellung entscheidet, der kann Trends schneller erkennen, muss sich aber bewusst sein, dass es durchaus vermehrt zu falschen Signalen kommen kann. Entscheidet sich der Trader für eine höhere Einstellung, so werden zwar falsche Signale reduziert, mitunter wird man aber zu spät aufmerksam, sodass man profitable Trends verpasst.



Das Fazit


Indikatoren, die mit Grenzen arbeiten, können natürlich auch umgedreht werden. Das heißt, der Trend geht nicht von einem Trendimpuls aus, sofern der CCI die Werte bei -100 und +100 durchbricht, sondern der Trader könnte bei einem Ausbruch den Anfang eines überverkauften oder überkauften Markets sehen und somit tatsächlich konträr zur eigentlichen CCI-Idee handeln. Natürlich muss sich der Trader jedoch immer bewusst sein, dass der CCI zwar ein durchaus interessanter Indikator ist, der mitunter für einige gewinnbringende Trades sorgen kann, es jedoch auch hier keine Garantie für ständige Erfolge gibt. (11.05.2018/fx/a/t)
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