Indizes
vom 15.08.18, 22:56
Kurs
Vortag
+/- abs.
%   
DAX 12.163
12.359
-195,86
-1,58 %
MDAX 26.201
26.592
-390,87
-1,47 %
TecDAX 2.843
2.914
-70,52
-2,42 %
SDAX 12.073
12.252
-178,87
-1,46 %
X-DAX 12.168
12.411
-242,73
-1,96 %


Suche
 
 erweitert  
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Optionen & Futures
 Optionsscheine
 Währungen
 Zertifikate
nach Artikeln
 alle Artikel
 nur Analysen
 nur News
 als Quelle

Newsletter
 
mehr
 Aktien   
 Derivate   
 Fonds   
 Forex   
 Optionsscheine   
 Rohstoffe   
 Zertifikate   

Trading-Depot Login
 
Passwort vergessen?
oder Neuanmeldung


 
 

EUR/USD auf den niedrigsten Kurs dieses Jahres gefallen


08.05.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nun ist gestern der Euro also sang- und klanglos auf den niedrigsten Kurs dieses Jahres gegenüber dem US-Dollar gefallen, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Von den vergangenen 13 Handelstagen habe es für den Euro gerade einmal drei gegeben, die mit einem Tagesplus beendet worden seien. Die Gründe dafür lägen auf der Hand. Zum einen spiele die steigende Zinsdifferenz zwischen der Eurozone und den USA eine wesentliche Rolle, aber mehr noch seien es die Erwartungen künftiger Zinsveränderungen, die die Akteure beeinflussen würden. In den USA sei dabei die Sachlage relativ klar, zumal die implizite Wahrscheinlichkeit für drei oder vier Zinserhöhungen in diesem Jahr gegenüber dem Vormonat von insgesamt 71 auf knapp 89 Prozent (vgl. CME FedWatch Tool) gestiegen sei.

Was hingegen die Erwartung hinsichtlich der ersten Zinserhöhung in der Eurozone angehe, bleibe diese weitgehend unverändert: Viele Marktteilnehmer gehen - wie die Deutsche Bank AG auch - von einem derartigen Schritt Mitte 2019 aus. All diese Erwartungen seien vor kurzem wieder einmal durch ökonomische Daten bestätigt worden. Auf der einen Seite gelte für die USA nach dem jüngsten Arbeitsmarktbericht immer noch das sogenannte Goldilocks-Szenario, die Kombination aus niedriger Arbeitslosigkeit und stabiler Inflation. Selbst wenn mancherorts wegen der niedrigen Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent die Angst vor Blasenbildung an den Finanzmärkten umgehe, liege dieser Anteil immer noch im Rahmen der Projektionen, die die Mitglieder im Offenmarktausschuss der FED vorgenommen hätten. Sie hätten im März im Mittel für 2018 eine Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent prognostiziert.

In der Eurozone hoffe man immer noch darauf, dass es sich bei den jüngsten Wachstumszahlen nur um eine Delle handle. Allerdings hätten diese Hoffnungen durch die gestrigen enttäuschenden Daten zur Auftragslage der deutschen Industrie, aber auch durch den Einkaufsmanagerindex des Einzelhandels für die Eurozone einen leichten Dämpfer erhalten. Viel bedenklicher für den Euro seien allerdings die von der CFTC am Freitag veröffentlichten Zahlen, wonach vor knapp einer Woche Long-Positionen in Euro gemessen worden seien, die immer noch rund 80 Prozent des Rekordstandes vom April ausgemacht hätten. Mit anderen Worten: Auch wenn diese Zahlen nicht repräsentativ für den Gesamtmarkt seien, würden sie dennoch ein Stimmungsbild abgeben: Bei größeren Erholungen wäre weiterer Druck auf den Euro zu erwarten, zumal dessen kurzfristiger Abwärtstrend nun steiler zwischen 1,2200/10 und 1,1855/60 EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) verlaufe. (08.05.2018/ac/a/m)

Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
Weitere Analysen & News mehr
15.08.2018, Nord LB
EUR/USD: Warten auf die US-Einzelhandelsdaten
13.08.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Lira-Absturz schürt Ängste
08.08.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Über die Budgets von Fußball und Politik
07.08.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Kurz vor dem Jahrestief
06.08.2018, Deutsche Bank
EUR/USD: Mittelprächtige Daten verleihen US-Dollar Schwung

Copyright 2018 forexcheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG