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EUR/USD: Risikoaversion trotz Trump-Ankündigung überschaubar


12.04.2018
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigste politische Meldung des gestrigen Handelstages dürfte wohl die Ankündigung eines Militärschlags in Syrien von US-Präsident Donald Trump gewesen sein, so die Analysten der Deutschen Bank im Kommentar zum Währungspaar EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275).

Allerdings seien die Reaktionen im Devisenhandel überschaubar geblieben, zumal bei den von Risikoaversion typischerweise profitierenden Währungen kaum etwas zu sehen gewesen sei. Im Gegenteil: So habe etwa der Schweizer Franken, der gegenüber dem Euro noch zuvor auf ein neues Dreijahrestief gefallen sei (1,1880) nur mit leichten Kursgewinnen reagiert. Der Euro selbst sei gegenüber dem US-Dollar über weite Strecken sogar stabil geblieben.

Daran habe auch das wohl gestern wichtigste ökonomische Datum, die Entwicklung der US-Verbraucherpreise nichts geändert. Diese seien, gemessen an den stärker als erwartet ausgefallenen Produzentenpreisen des Vortages, sogar leicht enttäuschend gewesen. Denn die Teuerung sei gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gesunken. Die wesentlich wichtigere Kernrate (+2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr), habe jedoch genau der mittleren Erwartung der Ökonomen entsprochen. Zwar wäre damit das Inflationsziel der FED erreicht, aber die US-Notenbank dürfte ihr Augenmerk vermutlich eher auf den Preisindex der privaten Konsumausgaben (PCE) richten, der erst am Monatsende publiziert werde. Als treibender Faktor dürften dabei die realen durchschnittlichen Wochenlöhne eine Rolle spielen, die im März gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent (die mittlere Prognose habe bei +0,6 Prozent gelegen) angestiegen sei.

Recht falkenhaft sei indes der Tenor des Protokolls der vergangenen Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) ausgefallen. Insgesamt sei man zuversichtlicher, dass das 2-Prozent-Inflationsziel im Jahresverlauf erreicht werden könne. Dabei hätten sich einige Mitglieder durchaus vorstellen können, dass der Zinspfad etwas steiler als ursprünglich gedacht verlaufen könne. Auch könnte sich die FED, so ein paar Teilnehmer, womöglich in Zukunft gezwungen sehen, eine nicht mehr akkommodierende, sondern neutrale oder gar straffe Geldpolitik zu signalisieren. Am Ende spreche also vieles dafür, dass es, wie von den Analysten schon seit längerem erwartet, in diesem Jahr insgesamt vier Zinserhöhungen geben werde. Dem Dollar habe das Protokoll allerdings nicht sonderlich geholfen, so dass der Euro innerhalb seiner Konsolidierungszone zwischen 1,2155 und 1,2555 immer noch recht stabil aussehe. (12.04.2018/ac/a/m)

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