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EUR/USD: Nach dem US-Arbeitsmarktbericht


11.04.2018
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Devisenmärkte sind von den März-Zahlen zur Lage am US-Arbeitsmarkt eher negativ überrascht worden, so die Analysten der Nord LB im Kommentar zum Währungspaar EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275).

Den noch vorläufigen Angaben folgend habe sich ein Aufbau von lediglich 103.000 zusätzlichen Beschäftigten ergeben. Der Zuwachs an neuen Jobs habe damit zum Ende des ersten Quartals relativ klar unterhalb der Erwartungen des FX-Segments gelegen. Zudem sei es in der Summe sogar noch zu einer Abwärtsrevision der für die Vormonate gemeldeten Daten zu den neugeschaffenen Stellen gekommen. Dies seien sicherlich keine positiven Nachrichten zur US-Beschäftigungssituation. Die Arbeitslosenquote habe im März immerhin stabil bei 4,1% verharrt. Vor allem nach den jüngsten Angaben zum ADP Stellenindex hätten einige Marktteilnehmer vielleicht doch auf einen etwas stärkeren Aufbau von Jobs gesetzt. Diese Hoffnungen seien nun enttäuscht worden. Die Stundenlöhne hätten im März um 0,3% M/M anziehen können.

Diese Nachricht möge der eine oder andere Marktteilnehmer zwar positiv bewerten wollen, die aktuellen Angaben zur Lohnentwicklung in den USA müssten aufgrund von möglichen statistischen Verzerrungen zunächst aber mit ganz besonders großer Vorsicht interpretiert werden. In der Summe müsste das Wetter im März zu ungewöhnlichen Belastungen für den US-Arbeitsmarkt geführt haben. Die unerwartet schwachen Zahlen zum Aufbau von neuen Stellen sollten somit zunächst ebenfalls nicht überbewertet werden. Das FX-Segment sollte nun auf die heutige Veröffentlichung des Protokolls zur FOMC-Sitzung im März warten. Diese wichtige Publikation könne sicherlich helfen, die Diskussionsprozesse innerhalb der US-Notenbank besser zu verstehen.

Zudem dürfe die EZB auch nicht aus dem Auge verloren werden. Die jüngsten Aussagen vom österreichischen Notenbanker Ewald Nowotny seien von einigen Marktteilnehmern im FX-Bereich offenkundig als überraschend hawkish interpretiert worden, was dem Euro dann habe helfen können. Der Devisenmarkt werde nun auch auf Nachrichten zur US-Handelspolitik warten müssen. (11.04.2018/ac/a/m)

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